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Theoretisch-praktische Strassenbaukunde / Carl Friedrich Wiebeking
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mit der Hacke durchgearbeitet seyn. Perronet be-diente sich dieser Maschine auch zur Verfertigung des ge.wohnlichen Mörtels. Zu 7, Cubikschuh Kalk wur-den 144 Cubikschuh Sand gebraucht; in i r Stundenwar diese Masse von 2 Pferden bearbeitet. Sie gab

Cubikschuh Mörtel. Er ließ fast kein Wasserzuschütten, um die Knetung desto inniger zu bewirken.Da, wo das Gemäuer nicht unmittelbar im Wasser liegt,sondern nur daran gränzt, mag man zu dem innernKörper Z Theil Sand, einen Theil Pozzolane undH Kalk nehmen. Dieser Mörtel muß am zweiten Tagevermauert seyn, weil er sonst nicht gut erhärtet. —

Der Traßmörtel bestehet bey dem Erundbau derneuesten Schleusen in Holland aus zwey Theilen ge,siebten Lütticher Kalk, und einem Theil Traß, allestüchtig und mit wenig Wasser durchgearbeitet. Täglichwird dieser Mörtel, wenn er, wie es seyn soll, nicht jedenTag verarbeitet werden kann, umgearbeitet. Zu den:innern Gemäuer, welches nicht im Wasser stehet, wirdder sogenannte Bastard-Mörtel gebraucht. Derselbebesteht entweder aus drey Theilen Kalk, einem TheilTraß und zwey Theilen Sand, oder aus zwey Thei.len Kalk und einem Theil Sand. Zu dem nur sei.ten mit Wasser bespülten Mauerwerk wird der Mör.tel noch mehr verlängert, das ist 6 Theile Kalk, 1 TheilTraß und 2 Theile Sand genommen.

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Eine vierte Art Mörtel ist derjenige, dessen sichzum Erundbau bedient wird. Er besteht aus Kalk.