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Theoretisch-praktische Strassenbaukunde / Carl Friedrich Wiebeking
Entstehung
Seite
128
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Dauban bediente sich zur Schleuse bey Dünkir.chen Kalk von Boulogne und ^ Traß; zum innernGemäuer ^ Theil Kalk/ ! Theil Sand. Ditruviusnahm i Theil Kalk/ 2 Theile Sand und r Theil Zie.gelmehl. Milizia ? Kalk und Sand, d. i. zu or.dinairen Mauern.— Belid or rter Theil rter Band(§. 84-.) bringt die Erfahrungen eines IngenieursII. dicket c!s sslonville bey. Nach denselben sollengenommen werden rr Theile Pozzolana, Traß oderAsche von Dornick , 6 Theile Sand, dieses ausgebreitetund mit y Theilen Kalk bedeckt, der eben mit See-Wasser gelöscht ist. Nachher kommen >Z Theile Ziegel-Mehl und ; Theile Hammerschlag. Dieses wird durcheinander gearbeitet und am dritten Tage gebraucht.

An einem andern Orte (H. zog) will Belidorgenommen haben: zerflossene Dachziegel, Werkstücke(wahrscheinlich von Quarz) und Hammerschlag, alleszu gleichen Theilen. Nachdem diese Materien gesiebtfind, so werden sie im Mörtclbett ausgebreitet unddarin der Kalk gelöscht, nämlich die Halste jenerMasse. Diese Mischung soll 7 bis 8 Tage hintereinander gestampft werden. Die Mauerfugen sollenmit folgendem Kitt ausgesirichen werden. Derselbebestehet nämlich aus § Ziegelmchl, ^ Elasgalle, ^ Ei-senspane und Z gelöschten Kalkes. Diese Masse wirdtüchtig unter einander gearbeitet und dann kommendicke röche Schnecken ohne Gehäuse, denen die Hautabgezogen wird, hinzu. Ein Mörtel, dessen sich beymBau der großen Seeschleuse zu Cherbourg bedientwurde. Zu den neuesten am Hafen von Dünkirchen