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»798 bis i8°o angelegten Kay bestand der gemeineMörtel aus » Theil Kalk, a Theil Sand und i TheilHammerschlag, der Wassermörtel aber aus 7^ gelösch.ten Kalk, mit 7^ mit Leinöl angeriebenem Ziegelmehl,Sand und Eisenschlacken und 7'? gestoßene Stein»kohlen und rothe abgezogene Schnecken.
H. 8>.
Zu den besten Composttionen des gewöhnlichenMörtels, der aber auch als Wassermörtel zu gebrau-chen ist, gehört diejenige, wonach 1'Oriot seinenMörtel zubereitet. Diese Zubereitung bestehet darin,daß -4 gutes gesiebtes Ziegelmehl, zwey Theile gerei-nigter Mauersand und ^ als gelöschter Kalk genom-men wird, welches man zu einem gewöhnlichen Mör-tel, der nicht zu dick, sondern breyartig ist, um noch^ frischen ungelöschten Kalk anzunehmen, macht; die-ser Kalk muß vorher gesiebt seyn. Dieses alles mußtüchtig durcheinander gearbeitet, und wenn der Sandnicht sehr gut ist, so kann noch Kohlenstaub zu demersten Mörtelbett genommen werden. Die zweite Be-arbeitung bestehet darin: alle Ingredienzien zugleichuntereinander zu mischen und zu bearbeiten. DiesenMörtel muß man aber gleich verbrauchen. Wennder Kalk gehörig ausgebrannt ist, und in Stückenzerbröckelt, so braucht man ihn nur vollends zu zer-schlagen und es bedarf des Siebens, welches für dieGesundheit der Arbeiter schädlich ist, nicht.
Morveau will ihn erst der feuchten Luft aus-setzen, so löschen, und dann nach und nach, wie er
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