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Theoretisch-praktische Strassenbaukunde / Carl Friedrich Wiebeking
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134
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der Hand an, und hackt seinen Zuggürtel, der ihm umdie Brust gehet, bey ä auf einc.n Hacken, so daß eralso mit dem Gewichte seines ganzen Körpers zu zie«hen im Stande ist. Dieser Wippkarren ist vorzüglichauf der Ebene sehr anzuempfehlen, welche ich mit gros.sem Vortheile im Königreiche Baicrn eingeführt habe.Da wo der Weg eben und hart ist, kann ein MannCubik Schuh Kies ober Erde ziehen. Steigt derWeg aber etwa zwey Zoll auf die Klafter, so ziehtein Mann noch z Cubik Schuh. Eine andere Gattungvon Wippkarren kann für r Mann eingeführt werden.Sie ist auf lab. V. 4, 5 und 6 dargestellt.Die Räder erhalten 4 Schuh baierisch im Durchmesser.Eine solche Wippkarre faßt z Cubik Schuh, und kann,geladen, bey z Zoll Steigung auf die Klafter, von ,Mann gezogen werden. Es sind auch andere Wipp«karren der Art für 2 Mann mit etwas kleinern Rä-dern, die aber nicht so gut sind als diese auf lad. II.

22 und 2 ,a dargestellt. Sollen auf recht gutenWegen r Wippkarren hintereinander befestigt werden,so dient dazu die Vorrichtung a, b und Z. Für Pferdehat der berühmte I'erronel Wippkarren erfunden, dieich mit einer geringen Veränderung auf lad. V. liZ.i, 2 , 5 dargestellt habe, und deren bewegliche Kasten»8 Cubik Schuh baierisch faßt. Die Räder haben eineHöhe von 6 Schuh. Das Manouvre bey der Auslee-rung ist demjenigen gleich, welches ich bey dem fürMenschen eingerichteten Wippkarren beschrieben habe.Auch von diesen kann man r und ; hintereinander be-festigen, wenn die Last bergab gefahren wird. Ein