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Theoretisch-praktische Strassenbaukunde / Carl Friedrich Wiebeking
Entstehung
Seite
136
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Damm-Arbeiten, die unter meiner Direktion in denJahren » 799, 1800, igoi in dem GroßherzogthumHessen bewerkstelliget worden sind, mit aufnehmen.») Jeder mit zwey Pferden bespannte Wagen, auf denan den Rungen zwey Bretter, zwischen welchen die Erdegeladen wurde, gesezt waren, faßte im Durchschnitt rorheinlandische Cubik Schuh Erde (Nheinschlick), wovonder Cubik Schuh 78 bis 79 Pfund Nürnberger Ge-wicht wog. — 1) Da mehrere Versuche gezeigt hat-

ten, daß das Aufladen alsdann in der kürzesten Zeitund am wohlfeilsten geschehen konnte, wenn stets vierArbeiter ernen Wagen füllten — denn 5 und s Arbei-ter hindern sich in der Arbeit — so ließ ich vier La-der, worunter der Fuhrmann gerechnet ist, zu jedemWagen anstellen. Diese luden denselben in 6 ; Sekun-den, mithin in 8 Arbeitsstunden (den Tag über) 44Z Wa-gen. ;) Zum Abladen wurden zwey Mann, der Fuhr-mann und ein Arbeiter, welcher leztcre zugleich die Erd-haufen auf dem Damme auseinander zog, an-gestellt. Diese konnten, indem sie das eine Seitenbrettdes Wagens aufhoben, an die Rungen hingen, daszweyte nach sich zogen, und den Grund damit herun-ter drückten, endlich auch das untere Wagenbrett um-wandten — den Grund abstürzen lassen, und gebrauch-ten daher zum Leeren des Wagens nur 21, ; Sekun-den. 4) Da die Erde der Dammgrube, wenn sie ausganz fester Masse bestehet und etwa so fest wie dieuntere Lage unseres Vorlandes längs Flüssen und derWiesen ist, aufgehackt werden muß, ehe sie geladen wer-den kann: so muß man auf zehen Wagen zwey Mann