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Theoretisch-praktische Strassenbaukunde / Carl Friedrich Wiebeking
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140
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nung müssen 77 Sekunden u. s. w. bis ivv Fuß Ent-fernung nur ;o Sekunden gerechnet werden/ weil beygeringer Entfernung der Aufenthalt zunimmt, indema) zu einer und derselben Zeit viele Drucker auf denChaussee, und Ladeplatz kommen, welcher Fall eintritt,wenn man die Arbeit durch Anstellung vieler Arbeiterzu beschleunigen genöthiget ist, die Arbeiter sich alsogegenseitig hindern, und k) die Arbeiter bey kürzernDistanzen wegen des öfter« Auf. und Abgehens aufder Dammstraße mehr ermüdet werden. Auch kannman mit der Anzahl der Arbeiter nicht jederzeit so wech«sein, wie man will und wie sich die Entfernungen än.bern. 5) Der Arbeiter drückte einen beladenen Karrnmit 5 Fuß, den leeren mit ; Fuß Geschwin-bigkeit in der Sekunde. — 6 ) Wiewohl nun nach demersten Punkt ein Arbeiter in zehen Stunden in einemArbeits - Tage (mit Anstrengung) Karrn ladenkann, so darf man doch nur im Mittel rechnen,nämlich wegen einer Menge Hindernisse, als Wassertrinken, Bier trinken rc. auch öfters Mangel an Raum,wenn z. B. die Drucker einer nach dem andern aus-laden müssen u. dgl. Um diese Hindernisse zu verrin-gern, muß ein Wasserfaß bey dem Arbeitsplätze stehen,und es mögen einige heimliche Behältnisse von Faschi-nen oder Stroh und Rohr aufgesezt werden. Auchmüssen die Schubkarrn in gutem Zustande seyn, unddie Arbeiter nach Maaßgabe ihres Körperbaues ange-stellt werden, wobey ich denn bemerke, daß die jungenLeute von r; bis rv Jahren sich zum Schubkarrn-drücken besser als Alte schicken.