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Theoretisch-praktische Strassenbaukunde / Carl Friedrich Wiebeking
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143
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daß mittelst Wägen die Arbeit gar sehr befördert, dieFestigkeit des Chaussee. Damms vermehrt, und bey derAufsicht viel Geld erspart wird.

§. yo.

Also hangt die beste Methode, nach welcher dieErde und der Kies zu den Dammstraßen beygefahrenWird, a) von der Art und Beschaffenheit des Fuhr-werks,— b) von dessen Anzahl und den Kräften derMenschen und des Zugviehs, und o) von den Ver-hältnissen der Anzahl der Schubkarrn gegen die Dru-cker und Lader, nämlich in Beziehung auf die Entfer-nung des Ladeplatzes von der Chaussee ab. Wird aberdieses Verhältniß nicht dergestalt genommen, so wer-den die Drucker oder die Pferde zu lange muffigstehen.

§. 9».

Oesters wird man wohl thun, die Erde oderden Kies auf geringen Entfernungen, etwa auf dieWeite von zwey Würfen, mit Wurfschaufeln aufwer«fen zu lassen.

In Hinsicht der Sekonomie sind die beste ArtWurfschaufeln, von Eisenblech gemacht, Hohlfchau-feln. Ihre Länge beträgt 7 bis 7, ; Zoll. IhrQuerschnitt beym Oehr oder nahe am Stiel seyS, 6 Zoll. Der vordere Querschnitt, vom erster» ineiner Entfernung von 6, r Zoll genommen, hat ; Zoll.Die Höhe des erstern Querschnitts sey i, 7 Zoll,und des zweiten r, 4 Zoll. Der Stiel einer solche»Hohlschaufel kann für große Arbeiter Z Fuß 4 Zoll,für kleine ; Fuß lang seyn, darf aber wenig und nur in