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Theoretisch-praktische Strassenbaukunde / Carl Friedrich Wiebeking
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147
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Ich muß demnach erst die Art und Weis« zeigen,wie der Damm selbst aufgeführt wird, ehe ich die An-lage des Skraßenkörpers lehre. Und da es sich ereig.nen könnte, daß ein solcher Dammweg gegen den An-grif eines Stromes oder der Wellen mit Uferwcrken zusichern ist, so beziehe ich mich auf das in den dreyersten Banden der Wasserbaukunst, und in der Ueber-sicht der Wasscrbaukunst vom User- und Flußbaue vor-getragen; hiezu bin ich deswegen genöthizet, weil sonstin dieser Schrift ein Theil dcS Fluß- und See-Ufer.baues abgehandelt werden müßte, welcher dieselbe umvieles vergrößern und vertheuern würde.

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Das erste, was nun bey der Anlage einer sol-chen Dammstraße bestimmt werden muß, ist das Quer-profil a, d, c, ä, e, f, A. 1"^. Zi. lud. Z. Das-selbe bestehet aus dem natürlichen Toden s Z, derKrone oder Kappe äs, aus der äußern Bö-schung s, H Z, der innern Böschung s ä, undder eigentlichen Dammb arme b c, worauf die Straßeangelegt wird.

Die Größe der Böschungen wird nach dem Ver-hältnisse, wie sich die Basis c U, zur Höhe ä k ver-halt, ausgedrückt. Ist dieses Verhältniß wie i zu ,,so sagt man, daß die Böschung zwey Schuhe auf jedenSchuh Höhe habe, oder zweyschuhig sey u. s. w.

Eine solche Dammstraße muß nun dergestalt ange-gelegt werden, a) daß ihre Oberfläche b s stets vierSchuh über dem Quellwasser liege, b) Ihr Zug muß