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Theoretisch-praktische Strassenbaukunde / Carl Friedrich Wiebeking
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Seite
148
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so bestimmt seyn, daß sie, im Falle sie längs einemFluss? geht, in dem Bug solcher Flußkrümmen, die fürden Lauf des Stromes nachtheilig sind, das ist Cissto«pfungen verursachen, mithin den Lauf des Flusses stören,Sandbänke und Inseln, ja auch Überschwemmungenhervorbringen, nicht hineingelegt werde, e) Ist dieselbeso weit als thunlich vom Flusse zu entfernen, um des.seu Angrif nicht ausgesezt zu seyn. el) Wird eine solcheDammsiraße einem jenseits des Flusses liegenden Deiche(Damm) oder auch einem hohen Ufer gegenüber angelegt,so muß die Entfernung davon oder die Profil-Weite sogroß seyn, daß der höchste Eisstrom vorüber stieße,ohne die zwey Dämme oder den einen zu übersteigen,noch daß dieselbe eine Eiöstopfung und Anschwellungdes Stromes zuließen, ohne daß sie sich seitwärts er-giessen. An denselben muß nämlich der Stand des höch.stcn Stromes aufgesucht werden, um solchen Profil-Brei«ten die Entfernungen der Dämme, bey sonst ähnlichemLokal des Flusses anzupassen. Der Dammweg muß fer-ner einen solchen Zug oder Lage erhalten, daß derselbedem hohen Wellenschläge, so wie der Richtung des ho-hen Stromes und dem'Eisschube, so viel als möglichentzogen werde, auch auf einem festen Boden zu liegenkomme. Was die Höhe solcher Damme anbetrift, somuß die Krone ä e einen bis drey Schuh über die höch-sten Eisströme reichen, und zwar je nachdem sie demStrome und Eisschube oder Wellenschläge ausgesezt sind,höher gelegt werden. Die Stärke eines solchen Dam-mes hangt gleichfalls größtentheils von dessen Lage ge,gen den Strom, dann von der Materie, woraus cr auf«