wird zur Ausführung selbst geschritten. Zuerst mußnämlich die Ausflockung des Dammflusses u g lig.lad. III. bewerkstelliget werden. Bevor indessen dieArbeit angehet, sollte man die Größe und Tiefe desBezirkes, woraus die Erde oder der Kies zur Auf-führung des Chaussee-Dammes genommen werden muß,bestimmt haben. Dabey ist aber auf die für die Fe-stigkeit des Chaussee. Dammes so wesentliche KompressionRücksicht zu nehmen. Diese muß man daher kennen,um die Quantität des zum Dammwege zu gebrauchen,den Erdreichs zu bestimmen. Sie hangt ab i) vonder Erdart selbst: denn je feinkörniger dieselbe ist,desto mehr wird sie comprimirt. Anderntheils ist sieaber von der Last, welche wahrend der Aufführung überdie einzelnen Erdlagen des Dammkörpers hingefahrenwird, abhängig. Endlich richtet sie sich auch nach derWitterung: denn bey feuchter ist sie starker als bey tro-ckener. Am schwächsten ist sie aber, wenn die Erdla-gen ganz durchnäßt sind, wo die Erde von dem darinenthaltenen Wasser seitwärts und aufwärts ausgedehntwird. Es unterliegt daher keinem Zweifel, daß mandie den Kompressiongrad betreffenden Beobachtungennur aus einem Vergleiche der lockern mit der compri-mirten Erde, nach dem körperlichen Gehalte und nichtnach der Schwere eines Cub kschuhes Erde, anstellenmüsse. Soll demnach die Fcngkeit des Dammkörpersdurch Aufgieffen des Wassers rermehrt werden: so mußdieß nur mäßig geschehen. Ta überdieß der Frost ausdem Erdkörper die Nasse auszieht, so ist eine solchedurch das Anfeuchten bewirkte Kompression bis auf zwen
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