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Theoretisch-praktische Strassenbaukunde / Carl Friedrich Wiebeking
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150
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feigen des Wassers zu widerstehen, sollte die dazu zuverwendende Dammerde weder aus Lehm noch Moor-erde und Sand, sondern aus fruchtbarer Erde beste-hen Es ist daher äußerst fehlerhaft, wenn der mitt-lere Theil <! e l', ^ul>. III. Z. aus guter Erde,und der äußere e fg aus schlechter aufgeführt wird.Jener Theil kann aus bloßem Kies bestehen, wenigstenstragt es viel zur Güte der Straße bey, wenn er aufeine Tiefe von 6 Schuh daraus oder auch von Ziegel-graus aufgeführt ist. Die Größe der äußern Böschunge i A anbetreffend, so kann dieselbe bey einer gutenLage des Dammes und hinreichendem Verlande bisr Schuh, bey schlechtem Positionen zwey bis fünfSchuh seyn. In der citirten Figur habe ich eine drey.schuhige gewählt. Ihre Form muß konvex seyn, weildie Oberfläche der Böschung nach einem Zeitraum voneinigen Jahren stets vom Regen etwas abnimmt, undder Dammkörper sich sezt; wo sodann dieselbe sich nacheiner geraden Linie formen wird.

Solche Dämme werden nun vorzüglich dadurch ge-schüzt werden, daß man auf der äußern Böschung unddem Verlande Kopfweiden, deutsche, italienische oder ca-nadaische Pappeln oder Rüstern, und auf dem Ufer desFlusses Erdwciden pflanzt. Die Bäume und Anpflan-zungen halten den Angrif des Eises auf und schwächenden Anfall des Stromes. Wie nützlich dieselben find,dies beweisen die auf den Dämmen längs den hollän-dischen Flüssen gepflanzten Weiden-Anlagen. Hat mannun die Höhe, Starke und Richtung des Dammwegesnach den vorher aufgestellten Grundsätzen bestimmt; so