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Theoretisch-praktische Strassenbaukunde / Carl Friedrich Wiebeking
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153
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reren Versuchen gezogen ist, 1700 'Cubikfuß lockererErde geben, wie sie ausgegraben wird, um verfahrenzu werden, so ist ihre natürliche Festigkeit Z, 4117oder und diese übertrift die Festigkeit eines mitWagen aufgefahrenen Dammes um 0,0117^, dieFestigkeit eines mit Karrn aufgefahrenen Dammwegesaber um 0, 0784, oder -A. Man kann daher wohlbehaupten, daß ein von Schlickerde fest aufgefahrenerDamm fast so lange schwinden wird, bis er die Fe-stigkeit des natürlichen guten fruchtbaren Erdreichs, wel.ches nicht geackert wurde, erreicht hat, denn die Nasseund Trockenheit werden seine Erdtheile immer naherund näher zusammen bringen.

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Aus dem berechneten Jnnhalte des DammkörperSund dem Jnnhalte der aufgefahrenen Dammgrube, d. i.des Bezirks, woraus die Dammerde genommen wird,kann man also schon beyläufig schließen, ob der Damm-körper gehörig comprimirt ist. Sodann wird man dieGröße der Dammgrube dem Dammkörper selbst aleichannehmen können, welches bey Anschlägen, uud der De-zahlung des Landes, das dazu gewonnen werden muß,eine nützliche Regel Ist. Sie ist es auch um so mehr,da sie noch überdieß, wie wir oben gesehen haben,immer einen Ueberfluß an Erde giebt, welcher bey Ver-fertigung der Anschläge keine zu geringe und nur znTäuschungen Anlaß gebende Summe anzeigt.

§. 98.

Die Aufführung eines Dammes, welche für alleerhöhete Dammwege gilt, wird nun folgendermaßen^