wie ich das bereits in der Uebersicht der Wasserbau,kunsi Isier Band r;6 u.s.w. gelehrt habe, und wozu ichhier nichrs neues hinzuzufügen finde, bewerkstelliget.
Sobald nämlich der Zug oder die Richtung undHöhe eines Dammweges den vorne H. 42 aufgestell-ten Grundsätzen gemäß bestimmt, und alles dasjenigein Bereitschaft ist, dessen man sich zur wirchschaftlichenAufführung der Erde bedient, als Fuhrwerke, Schub«karrn u. s. w. so wird die Breite des Dammes vons nach § I'^g- mittelst kleinen Markirgrübchen, dieeingepflügt werden können, ausgesieckt. Es wird nundie erste Erdlage in a ^ II ^ 1 'ul>. III.oder 1 'ub. II. I^i§. 5 o. in a d e! (?, aufgefahren, auchwohl mit Schaufeln aufgeworfen, je nachdem es amvorthcilbaftesten ist. Eine solche Lage kann i bis 1^Schuh dick seyn. Damit sie hinreichend comprimirtwerde, ist es gut, wenn die zweyte mit Wägen aufge-fahren wird. Nach Vollendung der erstern Lage wirddarauf des Dammes horizontaler Querschnitt von rbis ; abgesteckt, und zwar auf 20, bis zo Klafter Ab-stand. Auch wird sogleich der neben der Böschung zuviel aufgefahrene Grund a I-'iA. Zi. lab. III. aufdie Lage selbst geworfen, und zwar so, daß noch überdie wahre Böschungs-Linie ab hinaus eine drey Zolldicke Erdkruste stehen bleibt, um beym Planiren der Bö-schung die Erde von oben nach unten zu herab fcarpi-ren zu können. Auf diese Weise ist es gänzlich über-flüssig, das Dammprofil mit Latten auszustccken, welcheauch beym Anfahren der Erde nur den Fuhrwerkenhinderlich sind.