abzuziehende Erdkruste abschabe, muß dessen Schneidsmit dem Stiele nicht einen rechten Winkel, sondern ei-nen spitzigen bilden. Dazu ist nun die sogenannteRothhacke lud. II. liß. 28 und 29, deren sich derLandmann zur Ausrottung der Wurzeln und Stubbenbedient, mit einiger Veränderung am besten zu gebrau-chen. Ihr Stiel kann Fuß lang seyn. Damitaber ihre Oehse 2 a, liZ. 29, nicht vom hölzernenStiele abgleite, so wird sie an demselben mittelst zweyereisernen Bänder a und x, an welchem noch ein eisernerRing angezogen ist, befestiget. Diese Bänder biegensich um die Dehse selbst um. Die Stellung des Blat.tes oder der Schneide 1 k'iZ. 28, muß also, wie ge-sagt, um nicht zu tief in die Erde einzudringen, mitdem Stiele einen spitzigen Winkel I 0 d liZ. 29 ma-chen. Je steiler die Böschung ist, desto spitziger mußdieser Winkel seyn. Wenn die Böschung bis 4schu-hig ist, so mag er 72 bis 8« Grade betragen. Die-ses Rottblatt oder der Schnabel von der Hacke, mußauch etwas von 2 nach I gebogen seyn. Es mag10 Zoll lang seyn, und von der horizontalen Richtungr 9 bey 9 um ; Zoll, d. i. von 9 nach 1 abweichen.Diese Rotthacke muß nach der Quere vorne geradeseyn, wie das genehmigte Blatt llß. 28 andeutet.Ilebrigens muß damit der Planirer mit einem Malenicht zu tief einhacken, sondern die Erde nur gleichsamnach und nach abschaben. Bey nasser und sehr tro-ckener Witterung lasse man nicht planiren, weil beyder erster« die Erde sich an der Hacke anhängt, undbey dieser dieselbe in die Erde nicht gut eindringt.
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