mit einem Faschinenwerk gedeckt. Auch kann auf sol-chem Damme, je nach der Beschaffenheit der Dammerde,und des Materials, dessen man habhaft wird, eineBruchstein - oder eine Kiesstraße aufgeführt werden,wie dieß in der fünften Figur angedeutet ist.
Ist der Straßendamm (IRZ. 3i.) n L k m o 6 sund 8, je nach den wissenschaftlichen Absichten desDamm - und Straßenbaues aufgefahren, so wird dar-auf entweder eine Pflaster Bruchstein -, Kiescl - oderAiegelstraße angelegt. Das Bautet b n muß vorheraufgckarrt seyn, weil es dem Körper des Fahrwegsn m zum Widerlager dient. Der Straße selbst wirdvon e nach b> ein geringer Fall gegeben, weil bey eein Graben überflüssig ist, da die Böschung e st einezu kleine Flache ist, als daß sich darauf vieles Wassersammeln, oder davon auf die Straße fließen könnte.Damit dieses wenige Wasser nicht in den Wasserkör-per eindringe, so ist es gut, den Raum e in mit klei-nen Steinen zu pflastern.
H. ro;.
Zur Gründung einer Straße auf sehr nassem undvon Quellen durchschnittenem Thonboden, auf Torfbo-den, Sumpf und flüchtigem Sande, muß man sich ei-ner bis zwey Lagen von Faschinen oder Duschhvlz,die auf den Seiten mit Wippen überzogen werden,bedienen, und dazu das von Laub befreyte feste HolzWahlen, damit nachher die Straße sich nicht zu sehrsenke.