nicht hervorstehen lind den Ablauf des Wassers vonder Strasse hemmen. Auch müssen sie stärker und län-ger als die übrigen Grundlagersiein« seyn, um dasGewölbe oder das Grundlager zu schließen, wovon dieFestigkeit der Chaussee wesentlich abhängt. Deßwegenist auch die kompakte Anbermung der Dankets, oder dasAuffahren derselben, mit Sorgfalt zu bewerkstelligen.
Um bey Setzung der Steine des Grundbaues ge-nau zu arbeiten, bedient man sich einer aus Holz ver-fertigten Chablone, welche über die Gründung gelegtwird und zwey Handhaben hat. Dabey ist dann auchdie Vorsicht zu beobachten, daß die Stcinfugen nichtder Länge der Straße nach fortlaufen, sondern es mußan eine Fuge wieder ein Stein anstoßen und ein Ver-band entstehen. Wird dieselbe nicht beobachtet, sowürde bey Ausführung eines Geleises der Grundbauzugleich beschädigt werden. Die gewölbartig im Grund-bau zu setzenden Steine sollten nur in Nothfällen brei-ter, als hoch seyn, weil derselbe sonst nicht fest wird.Je weicher die Steine sind, desto größer muß man siewählen; vor Allem aber die Zwischenräume mit klei-nen festen Steinen oder mit Kiesel ausfüllen und aus-teilen. Nach langer Zeit machen die lezrern mit demStraßenschlamme einen ordentlichen Mörtel, woher esdann kommt, daß viele beym Aufbrechen alter Straßenmeinen, die Alten hätten zwischen dem Grundbau eig-nen Mörtel gegossen. Damit nun die Gründung oderPlanche recht komprimirt werde, so läßt man daraufbey trockener Witterung einige Zeit das Fuhrwerk fah-ren. Die Wandsteine werden dann mit einer Erd-