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Theoretisch-praktische Strassenbaukunde / Carl Friedrich Wiebeking
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Seite
195
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find daher die ersten Vorbereitungen dazu. Die Karte12) zeigt nämlich, daß man die Straße unterdem Wildbache 2 p bey 2 mit den mindesten Kostenübersetzen kann, und dasLeztere oder das Profil, iZ,zeigt, in Beziehung auf jene Karte, daß, wenn manden von der Brücke 1 nach bog. bezeichneten Straßen»zug wählt, die Neigung Zoll auf die Klafter be-tragen wird. Wenn nämlich die Straßenwendung d e,welche horizontal angelegt werden muß, vorher abge«rechnet wird: so betragt die Straßenlange noch dreyhundert fünf und dreyßig Klafter. Da nun die Höhe2 sechs und neunzig Schuh über den Fahrweg derDrücke ^ oder p liegt: so erhalt man jene angegebeneSteigung von r-^ Zoll auf die Klafter.

h. 1,7.

Ueber den bey 2 sich abstürzenden Wildbach kannaber deßwegen eine Brücke nicht angelegt werden, weilihrBogen von den herabrollenden Steinen verstopft und dannnicht nur die Brücke, sondern auch ein Theil derStraße weggerissen werden könnte. Es ist daher noth-wendig, hier eine Durchfahrt 2 InZ. 1 4 . zu wölben,welche zugleich ein hinreichend breites Gerinne (Schutt»gerinne (a) macht, über welches das Steingerölle, sowie das Wildwasser, ungehindert abstürzt, wie dießin der zitirtcn raten Figur zu sehen ist Da sich nunoberhalb des Punktes 2 drey Bcrgschluchten vereinigen,und das in der dritten Schlucht herabstürzende Wasserdie Strasse zerreissen könnte, so muß bey cl, 12.eine starke Futtermauer angelegt und so ihr Fuß