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Theoretisch-praktische Strassenbaukunde / Carl Friedrich Wiebeking
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196
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gegen das Einreisten des Wassers hinlänglich gesichertwerden.

h. i;8.

Bey der Anlage oder Auswahl der zweyten Haupt-straßenkrümmung ist nicht ausser Acht zu lassen: daßdieselbe über ; und 4 hinaus nicht gezogen werdenkann, weil sie sonst wieder fallen müßte, indem dieseBergkuppe nach O zufällt. Da nun der ganze Wegvon a nach z, 4 und ohne die horizontale Den-düng ;, 4 zu rechnen, -40 Klafter lang ist, und dieSteigung von s nach e, k'ig. sechzig Schuh be-trägt, so erhält man auf die Klafter Zoll Stei-gung, welche für das Zugvieh und Fuhrwerk nichtsehr unbequem ist. Zwischen « und 8 liegen dreyBergschluchten, e, r und r (siehe in der r zten Figurdie Ansicht), von welcher die erstere bey e einen star-ken Bergstrom abführt, wo hingegen in den andernbeyden nur kleine Eießbache sprudeln. Ueber diesel-ben hin muß also, wie der Plan zeigt, die Straßegeführt werden. Des Bergsstroms und der Eießbachewegen sind nun drey Dogen, welche die höchstenGewässer durchlassen, anzulegen. Hier, wie überall,muß man die örtliche Beschaffenheit benutzen, die Bo-gen an die natürlichen Felsen stützen, und ihnen so dietrefflichsten Widerlager verschaffen.

H.

Gesetzt aber, daß zwischen Felsenfchluchten oderähnlichen, bey weiten nicht so tiefen Thälern, kein