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zu treffen, die kommandirte Mannschaft monatlich zweyoder drey Tage im Ererziren zu üben.
Mehrere der ersten Machte Europens haben da-her auch in den lezken Jahren das Militär zumStraßen- und Brückenbau verwendet, wozu der Staat,dem ich die Ehre habe zu dienen, gezahlt werdenmuß; und zwar mit nicht geringem Vortheile, weilohne dasselbe die Arbeiter gar nicht hatten herbeyge-fchaft werden können.
Die Arbeiten, welche einige Militarkorps aufmeinen Antrag in den österreichischen und bairischenMonarchieen gemacht haben, sind auch musterhaft aus-gefallen.
Endlich entsteht aus der Verwendung des Mili-tärs zu den öffentlichen Arbeiten auch der Vortheil,daß die Preise des Tagclohns im Lande von den Civil-arbeitcrn nicht enorm hoch gesteigert werden können,wodurch also nicht nur der Baufond, sondern auch al-le diejenigen, welche eme Arbeit verrichten lassen, folg.lich die Grundeigner gewinnen.
Also muß, so viel als thunlich, das Militär zumWasser-, Straßen - und Brückenbau verwendet werden,woraus auch noch der Vortheil entsteht, daß die Mi-litarkasse bedeutende Ersparungen macht, weil dieSoldaten wahrend solcher Arbeiten aus den Fonds,die zur Bestreitung der Baukosten dienen, dergestaltbezahlt werden, daß noch immer für dieselben einigeErsparung herauskommt; vorausgesezt, daß die Offi-ziere ihre Mannschaft so zur Arbeit anhalten, wie es