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übernehmen oder solche Vortheile bewilligen muff, dieihm eben so theuer als die Anlage des Kanals selbstzu stehen kommen. Ich könnte hierüber dreh großeBeyspiele anführen! In denjenigen Staaten, wo dieRegierung entweder für solche nützliche Unternahm»»,gen, welche sie verewigen und ihr unzuberechnende Vor.theile gewahren, keinen Sinn hak, oder die Finanzenkeine bedeutenden Ausgaben ertragen, wo man auchdem Beyspiele des Kaysers Napoleon, der.gleichen Anlagen zur Halste auf die Steuern zu legen,nicht folgen will; unter solchen Umstanden, sage ich,scheint es rathsam ;u seyn, daß der Staat Unterneh-mer aufsuche. Da, wo aber die Regierung andersdenkt und handelt, und es ihr schlechterdings an dennöthigen sämmtlichen Fonds fehlt, wird sie wenigstensH der Kosten vom Aerarium und ^ von den Steuernbestreiken und mit diesem Vorschüsse einigen vermögen,den Unternehmern den Kanal gegen Beziehung einesgewissen Kanalgelds übergeben, um ihn mit ß der Ko.sien zu vollenden. Sie wird sich dabey die Dberauf.ficht über die Arbeiten vorbehalten; überdieß einigeAktien nehmen, um auf das Ganze stets wachen zukönnen. Auf diese Art könnte manche Unternehmungin Gang gebracht werden!
Hatte man diese einfachen und billigen Maximenin mchrern Landern befolgt, so würden viele Flüsseschiffbar gemacht und viele Kanüle angelegt wordenseyn!