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Ueber den Bau der Erde in dem Alpen-Gebirge zwischen 12 Längen- und 2-4 Breitengraden : nebst einigen Betrachtungen über die Gebirge und den Bau der Erde überhaupt : mit geognostischen Karten / von Johann Gottfried Ebel
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353
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Der grölste Reiehthum der edeln und unedel kM etalle ist in den Urfelsgebilden aller Welttheileniedergelegt.

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Die ältesten Flötzgebilde sind sehr liärtflg vor!dem unter demselben streichenden Ulfels, und diejungem Flötzgebilde von den ältesten durch Lagervon grobkörnigem Sandstein, oder von Nagelflue,oder eisenhaltigem Tiion getrennt; ein Beweis, dafsein gewisser Zeitraum verllofs, ehe die Absetzungdes neuen Gebildes Uber oder an das ältere begann.

io.

Häufig ist es auch, dafs in der Beriihrungslinieder Urfels- und ältesten Flötzgebilde dergestalt Thä-ler liegen , dafs längs der einen Seite Urfelsen,längs der andern Seite Gebirge aus Thonschiefer undKalkstein ziehen. Da diese Tliäler nicht ursprüng-lich , sondern nur durch gewaltsame Zerstörungs-ursachen hervorgelnacht sind , so lafst sich dieseErscheinung nur dadurch erklären, dafs das ersteauf den Urfels abgesetzte Flötzgebilde aus einerFelsart von weichem leicht zerstörbarem Gefügebestand, und dafs das Gehänge des Urfelsenzugessehr steil von der Flöhe in die Tiefe sank, wo-durch das Flötzgebilde in nusserst steil einscliies-senden Schichten sich abzusetzen gezwungen war.Diese Stellung wurde wohl die Hauplursache, dafsjene I'elsschichten von weichem Gelüge zwischendem Urlels und andern Flötzgebilden von hüitermKorn durch wilde Meeresslröine nach und nachII. Z