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Bericht der vom Schweizerischen Bundesrathe einberufenen Herren Rathsherr Geigy von Basel und Ingenieur Ziegler von Winterthur über die Ausführung eines Schweizerischen Eisenbahnnetzes in finanzieller Beziehung
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welche sich England, Holland und Frankreich in denKanälen verschafft haben, und im Allgemeinen ist dieFracht theurer, als in den angrenzenden Ländern. DerUnterschied der Transportverhältnisse muß daher um sogrößer und fühlbarer sein.

Es läßt ferner schon eine oberflächliche Betrachtungerkennen, daß in der Schweiz ein sehr starker Verkehrbesteht. Die Zufuhr von Waaren ist verhältnißmäßiggrößer als für irgend einen Landstrich der Nachbarstaaten;denn die Schweiz muß Gegenstände des allgemeinenVerbrauchs, wie z. B. Getreide, massenhaft vom Aus-lande beziehen; sie bedarf ihrer vorangeschrittenen In-dustrie wegen eine Menge von Rohstoffen; sie ist auch,so lange sie dem Schutzzollsystem fremd bleibt, gleich-sam ein Freihafen, in welchem die Anwohner vonringsum Einkäufe zu machen suchen. Der großen Ein-fuhr muß natürlich auch eine bedeutende Ausfuhr vonNaturprodukten und Manufakturwaaren entsprechen. Esist ferner die Schweiz vorzugsweise ein Land für Rei-sende und neben dem Zufluß von Fremden herrscht zu-gleich eine ungewöhnliche Bewegung unter den Ein-heimischen, die in der Entwicklung des Handels undder Industrie, in der eigenthümlichen Betriebsamkeit undin dem freien geselligen Leben mit den unzähligenZwecken der Vereinigung begründet ist.

Die Strömungen dieses ungemein großen Verkehrsvon Waaren und Personen sind überdieß auf einigeLinien beschränkt. Die große Bewegung besteht nämlichauf dem Straßenzuge zwischen dem Bodensce und Genfer-see und auf den Verbindungen des Ein - und Ausganges,wie Genf und die Alpcnpässe auf der Südseite, undRorschach , Schaffhausen und Basel auf der Nordseite.Am letzter» Orte wird beinahe die Hälfte aller Kauf-