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Bericht der vom Schweizerischen Bundesrathe einberufenen Herren Rathsherr Geigy von Basel und Ingenieur Ziegler von Winterthur über die Ausführung eines Schweizerischen Eisenbahnnetzes in finanzieller Beziehung
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rung stattfindet. Diese Erfahrung wiederholt sich auchbei den Eisenbahnen. Dieselben vermitteln den Trans-port von Waaren und Personen auf eine schnellere undwohlfeilere Weise, sie sind Posteinrichtungen, Landstraßenund Kanäle auf einer höhern Stufe der Vollkommen-heit, sie haben also den vollen Einfluß, der mit einerweitgehenden Verbesserung der Verbindungsmittel ver-knüpft ist. Diesen Einfluß aber kann man nicht geringschätzen, wenn man bedenkt,daß der Verkehr im weitestenSinne des Wortes die Grundbedingung geistiger Ent-wickelung und äußerer Wohlfahrt ist, daß jede Erleich-terung und Ausdehnung dieses Verkehrs belebend aufdas Gesammtwohl zurückwirkt und daß nichts den Ver-kehr so sehr erleichtert und vermehrt, als das Daseinguter Verbindungsmittel." Liegt doch vor den Augen,wie überall Erwerb und Wohlstand mit der Verbesserungoder Vernachlässigung derselben zu- oder abnehmen,und wie der Handel mit all seinen Segnungen an denOrten vorzugsweise seinen Sitz nimmt, welche Naturoder Kunst mit guten Land- und Wasserstraßen be-günstigt hat.

Wir haben daher die Ansicht, daß die Eisen-bahnen Vortheil bringen für jedes Land undzwar in einem um so höhern Maße, je größerder Verkehr, welchen sie vermitteln und je un-vollkommener die Verbindungsmittel, welchesie ersetzen.

Die Schweiz gehört nun nicht zu den Ländern, welchein Beziehung auf die Verbindungsmittel eine niedrigeStufe einnehmen. Sie genießt den natürlichen Vortheilihrer Seen und sie besitzt durch die Anstrengungen dermeisten Kantone eine große Zahl von trefflichen Straßen.Es fehlen ihr aber die Erleichterungen des Transportes,