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Bericht der vom Schweizerischen Bundesrathe einberufenen Herren Rathsherr Geigy von Basel und Ingenieur Ziegler von Winterthur über die Ausführung eines Schweizerischen Eisenbahnnetzes in finanzieller Beziehung
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verschiedenen Bedürfnisse. Eine Eisenbahn von Basel nach Zürich z. B. kommt zunächst den Anwohnern zu gut,indem sie ihnen die Gelegenheit einer schnellen und wohl-feilen Verbindung vor die Thüre legt; dann nützt sieaber auch den Bewohnern von Glarus , St. Gallen und Graubünden , indem sie Zeit und Kosten des Waa-rcntransportes vermindert und leichtere Geschäftsbe-ziehungen möglich macht; allen Theilen der Schweiz abernützt sie durch die größere Zahl von Reisenden, welchein das Innere des Landes gebracht werden und mittelstder Solidarität, welche die Wohlfahrt aller Theile miteinander verbindet. Und wenn man einigermaßen wissenwill, welcher Klasse des Volkes die Eisenbahnen ammeisten Nutzen bringen, so belehrt ein Blick auf dieBenutzung der Bahn. In Belgien fließen vier Fünftelder Einnahme des ganzen Personentransports aus denOllsr-ä-banes und VLazoiis. Und im verflossenen Be-triebsjahre der Zürcherbahn waren:

viv Prozent der Passagiere in der l. Wagenklasse.

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Verhehlen wollen wir aber auch nicht, daß die Eisen-bahnen, wie jeder materielle Fortschritt einzelne Interessenoder Erwerbsquellen gefährden wird. Gründe dieserArt dürfen aber der Herstellung so wenig entgegentreten,als die Sorge für ein Wirthshaus oder für den Ver-dienst durch Vorspann die Verbesserung einer Landstraßehindern darf.

Unter diese ganz unzulässigen Bedenken scheint unsauch die Furcht zu gehören, welche in vorzugsweiseAckerbau treibenden Gegenden eine den Eisenbahnenfeindliche Stimmung hervorbringt, daß wir nämlich durchden erleichterten Transport wohlfeileres Brod erhalten