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Bericht der vom Schweizerischen Bundesrathe einberufenen Herren Rathsherr Geigy von Basel und Ingenieur Ziegler von Winterthur über die Ausführung eines Schweizerischen Eisenbahnnetzes in finanzieller Beziehung
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Die Gütertaxe ist in wenigen Ländern niedriger alsunsere Annahme; sie könnte wohl zu 0,9 Centimes perZentner oder 18 Centimes per Tonne angesetzt werden.Doch hat Baden z- B. als durchschnittliche Frachttarenicht mehr als -/z Centimes per Kilometer, der Trans-port ist also für die Wegstunde und für den Zentnernoch um V; Centimes wohlfeiler; ein besonderes Ver-hältniß aber, das durch die Konkurrenz mit der fran­ zösischen Bahn herbeigeführt ist.

Wir haben auch den Ertrag vom Gepäck der Rei-senden in Rechnung gebracht und denselben nach denErfahrungen der belgischen und badischen Bahn auf 6 o/gder Einnahmen durch die Pcrsoncntare angeschlagen.

Unter diesen Voraussetzungen ist nun die Rentabilitätder verschiedenen Theile des projektieren Eisenbahnnetzesberechnet worden. Die Tabelle enthält die Elemente undErgebnisse dieser Rechnung.

Bei diesen Angaben über den muthmaßlichen Ertragwiederholen wir die Bemerkung, baß keine Vermeh-rung des bestehenden Verkehrs in Rechnung gebrachtwurde, und daß sich die Bewegung in der Richtung derweniger einträglichen Linien schon durch den Betrieb derHauptlinie bedeutend über die jetzige Annahme erhebendürste.

Obschon wir nun jede Uebertreibung der Rentabilitätzu vermeiden gesucht haben, so wollen wir doch, sobaldes sich um die Bestimmung der dem Bund und den ,Kantonen obliegenden Lasten oder Verpflichtungen han-delt, nicht die obigen Ergebnisse zum Maßstabe wählen,sondern selbst für die besseren Linien nur einenErtrag von 2 Prozent voraussetzen; diese Annahmeist nun aber tief genug, uni vor jedem Zweifel sicher