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frz. Fr. per Kilometer oder 50,000—150,000 frz. Fr.per Stunde beträgt.
Von Zürich nach Baden kam die Stunde beiläufigauf 170,000 frz. Fr. zu stehen, welcher sehr hohe Preisaber zum Theil dem Mangel eines Erpropriationsgesetzcsund der ungemeinen Landesverstückelung in der Nähevon Zürich zuzuschreiben ist. Wir haben mit Grundannehmen zu dürfen geglaubt, daß das nun für dieganze Schweiz dekretirte Erpropriationsgesetz den Grund-erwerb in gehörige Schranken einschließen, und daß dergewöhnliche Bodcnprcis nicht sehr überschritten werde.
Der Unterbau varirt nun je nach der Schwierigkeitdes Terrains sehr bedeutend. Es gibt Bahnen, wie z. B.Morges-Iverdon, Bern-Thun, Lpsi-Solothurn, Fraucn-feld-Nomanshorn, Rorschach-Chur, Biasca -Loearno, woderselbe im Mittel per Stunde nur die Summe vonetwa 200,000 frz. Fr. zeigt, es gibt aber andere, na-mentlich: Basel -Olten , Zürich -Wintcrthur, Solothurn -Olten, theilweise Olten -Zürich u. st w., bei denen derUnterbau die Summe von 400,000—500,000 frz. Fr.per Stunde übersteigt, ja sogar bei der ersten, wegenden unausweichlichen Tunnelbautcn über 1 Million frz. Fr.zu stehen kommt.
Daß diese beiden Rubriken, „der Grundcrwerb undder Unterbau" keineswegs außer der Grenze der Wahr-scheinlichkeit festgesetzt sind, können wir einigermaßen anunsern mitunter auch sehr schwierigen Hauptstraßen ein-sehen, die in ihrer Dimension nicht sehr von derjenigendes Unterbaues der Eisenbahn verschieden sind.
Durchschnittlich haben diese Straßen in mehrerenKantonen, Bodenentschädigung und Bauten Inbegriffen,nicht mehr als 70,000 frz. Fr. per Stunde gekostet; essind aber auch einige, die zu den schwierigsten gehören,