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Bericht der vom Schweizerischen Bundesrathe einberufenen Herren Rathsherr Geigy von Basel und Ingenieur Ziegler von Winterthur über die Ausführung eines Schweizerischen Eisenbahnnetzes in finanzieller Beziehung
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Ein kurzer Blick auf diese beiden Tabellen wird dieUeberzeugung hervorrufen, daß diese Resultate, so weites die benutzten Vorarbeiten immerhin gestatteten, sogenau als möglich der Wahrheit entsprechend bestimmtwurden, was auch eine Vcrglcichung mit den deutschenBahnen am Besten nachweisen mag.

Gefällswechsel.

Es ist in der Beilage 5 eine Kolonne mit der Ueber-schriftGefällswechsel" eingeschaltet worden, über diewir hier nur eine kurze Erläuterung andeuten wollen.

Wenn man von einem Ende einer Bahn bis zumandern alle Höhendifferenzen der nach cinanderfolgendenhöchsten und tiefsten Punkte der Bahn zusammen addirtund die erhaltene Summe mit der Länge der Bahn divi-dirt, so findet man eine gewisse Zahl, die man eben denGefällswechsel nennt, die aber im Grund nichts anderes,als die mittlere Steigung der Bahn bezeichnet.

Wir haben diese Kolonne darum beigefügt, weil dieseZahlen für die Schwierigkeit des Betriebs der entspre-chenden Linien in gewisser Beziehung als Maßstab an-genommen werden können und wir demnach bei den Be-triebskosten Gelegenheit haben werden, dieselben zu Nutzenzu ziehen.

Ueber die Betriebskosten der Eisenbahnen.

So wie wir die Herstellungskosten der vorgeschlagenenEisenbahnen im vorigen Kapitel so kurz als möglichnachgewiesen haben, ohne dafür weitläufige Rechnungenvorzunehmen, die dem vorliegenden Zwecke bloß allge-meiner Vorarbeiten auch keineswegs entsprechen würden,