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Zehnte Nachweisung über den Betrieb der Grossherzoglich Badischen Eisenbahnen für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 1850
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Ferner täglich 10 Fahrten hin und zurück auf der Scitcnbahn zwischen Appcnwcicr und Kehl ,

10 hin und zurück auf der Scitcnbahn zwischen Oos und Baden ,

5 hin und zurück auf der Scitcnbahn zwischen Mannheim und Friedrichs-

seid, endlich

1 Güterzug in jeder Richtung, mit welchem auf der Strecke zwischen Ofsenburg

und Efringen Personenbeförderung verbunden war.

Vom 15. Oktober bis 31. December (Winterdienst):

Täglich 4 Personcnfahrtcn in jeder Richtung zwischen Mannheim und Ofsenburg und 3 Pcrsoncnfahrten in jeder Richtung zwischen Ofsenburg und Efringen .

(Hieven haben aufwärts zwei Züge und abwärts einer die ganze Bahnstrecke durchlaufen.)

Ferner täglich 8 Fahrten hin und zurück auf der Seitcnbahn zwischen Oos und Baden ,

7 hin und zurück auf der Scitcnbahn von Appcnweicr nach Kehl ,

4 hin und zurück aus der Seitcnbahn von Mannheim nach Fricdrichsfeld,

und endlich

1 Güterzug in jeder Richtung, mit welchem auf der Strecke zwischen Ofsenburg

und Efringen Personenbeförderung verbunden war.

Vom 1. Oktober d. l. I. an wurde außer der, seit Eröffnung der Main-Ncckar-Eisenbahn bestehendenEinrichtung eines direkten Transportes nach und von Mannheim auch zwischen andern Stationen der^sseitigcn Eisenbahn und den Stationen der Main-Neckar-Eisenbahn, für die influircnden Eisenbahnfahrtenk>» direkter Transportverkehr mit Ausnahme des Güterverkehrs eingeführt.

Dieser Verkehr beschränkt sich vorerst auf die Beförderung von Personen, Gepäck und Equipagen zwischen"achbenanntcn Stationen der beiden Eisenbahnen:

Wicsloch ^

^ Frankfurt,

Langcnbrücken l

! Darmstadt ,

Brnchsal !

. und Benshcim,

Durlach

l Weinhcim,

Earlöruhc

Na statt l

! Ladcnburg,

Baden !

Kehl s

Frankfurt ,

Ofsenburg )

Dinglingen ^

Freiburg !

Efringen t

und und

! Darmstadt ,

>vwie auf die Ausgabe von Fahrbillcten und die (Anschrift des Reisegepäcks für den Verkehr zwischen Baselu»d den Stationen Frankfurt und Darmstadt .

Im Laufe des Betriebssichres erhielt der Fahrdienst dadurch eine Störung, daß zwischen Schallftadt undbesingen eine steinerne Brücke der Eisenbahn durch ungewöhnliches Hochwasser zerstört wurde; doch gelangdurch rasche Herstellung einer Nothbrückc, diese Unterbrechung des regelmäßigen Betriebes schon nach wenigen^uge» zu beseitigen. Die Sicherheit des Fahrdienstes ist weder bei dieser Veranlassung, noch sonst in irgendeiner Weise gefährdet worden.

Was den Ertrag der Bahn anbelangt, so ist derselbe zwar wie die nachfolgende Darstellung näher^ige,i wird wieder besser gewesen, wie in den zwei vorhergehenden Zähren, jedoch immerhin noch nichtden Ergebnissen der Bctriebspcriodc vor dem Jahre 1848 gleichgekommen.

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