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Vierzehnter Jahres-Bericht des Directorii der Breslau-Schweidnitz-Freiburger Eisenbahn-Gesellschaft über das Verwaltungsjahr 1855
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(£ i n n st ö m e n.

(5*g gereicht uns znr Freude, über die Bctriebs-Resultate pro 1855 nicht nur Günstiges mittheilen,sondern auch für die Zukunft ersprießliche Fortschritte in AuSficht stellen zn können.

In den äußeren Verhältnissen unseres Unternehmens sind im Vergleich zu dem Jahre 1854 keineVeränderungen eingetreten, indem die Ausdehnung der Bahn bis Reichenbach, deren Eröffnung für denPersonen-Verkehr am l. December ]>r., für den Güter-Verkehr dagegen erst mit Beginn dieses Jahreserfolgte, keinen wesentlichen Einfluß ausüben konnte, indem, wenn auch dadurch eine Mehr-Einnahmevon höchstens 400«) Thlr. erzielt, diese doch durch di"e erforderlichen Ausgaben vollständig absorbirt wurde.

Der Verkehr, welcher im Jahre 1854 eine Höhe von 226,890 Personen mit einer Einnahme von112,338 Tblrn. 22 Sgr. 6 Pf. erreichte, ist bis auf 240,530 Personen mit einer Einnahme von123,483 Thlr». 1 Sgr. gestiegen; der Güter-Verkehr, welcher pro 1854 für 3,960,505 Centner eineEinnahme von 213,012 Thlr.'22 Sgr. 4 Pf. gewährte, erreichte eine Höhe von 5,616,238 Etr. miteiner Einnahme von 298,986 Thlr. 15 Sgr. 4 Pf., wozu insbesondere, wenn auch der übrige Güter-Verkehr in steter Zunahme begriffen, der Transport von Kohlen und Ooaks sehr wesentlich beigetragenhat, indem ersterer einen Aufschwung von 688,830 Tonnen auf 959,588 Tonnen, letzterer von 37,865 Tonnenauf 70,041 Tonnen gewonnen hat.

Züge zu vermebren, sondern auch "''^^ . .Dinwüna einzuführen, indem die Beförderung erst en

Transport von KaufmannS -Gütern ^'.^bcsm ' , ' < . f ouu tc.

mit den Personen-Zügen nicht mehr füglich bcrbehalt ^rrkrhr erzielten Einnahmen gewahrten

Die für Gepäck-Ueberfracht, Vieh-Transport und «Juw«' m r> übertreffen nut-

mit Einschluß der Extraordinarien eine Summe von , ^ Gcsamint-Einnahme pro I 8 . 1.1 aber

hin die pro 1854 dafür entnommene» um 4248 Tblr. 23

die pro 1854 um überhaupt 101,366 Thlr. 24 Sgr. 6 chs. a.Ockenbacher Bahn eingetreten, darf

Mit Rücksicht auf die Resultate, welche nach Eröffnung pfitilMlfn entgegensehen, denn derdie Verwaltung einer erheblichen Steigerung sämmtlicher E«una) per Güter- und Kvhlen-

Personen-Verkehr ist im unverhältnißmäßig günstigen Fortschr"ten g ^ ^ 4 Wochen in Folge desVerkehr hebt sich gleichfalls bedeutend, und wenn auch in dem letztere Stockung eingetreten,

niederen Wafferstandes in der Oder, der jede Verschiffung unmogltch m ^ Verkehrszweigen nicht

so erscheint sie doch nur vorübergehend, wird durch die Zunahme m ocu ttebelstandcs, währendallein weniger fühlbar, sondern auch ausgewogen und fällt nach Behebung 1

die übrigen Gegenstände volle Geltung behalten, um so schwerer in's C cu ' u ( J (avte{tct(n Granit-Steinen,

Dagegen wird sich der Transport von Kaufmannsgütern, "etr« ' vorthcilhafteu

Granit-, Bruch- und Basalt-Pflaster-Steinen, welch' letztere Gegenstände ecnen uj

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