Gescliicbe beobachtet in den Flusstliiilern ein gewissesNiveau über dem jetzigen , höchsten Wasserstande ;an den tiefsten Stellen der Thälcr und der tieferenDurchbrüche, pflegen sie nicht vorzukommen.«
»Einige Geologen haben die Meinung ausgespro-chen , dass die Catastrophe , hei welcher die Ver-pflanzung zahlloser Gebirgstrümmcr aus dem Nordenin südlichere Gegenden erfolgte, auch die Vernich-tung der Elephanten und anderer grosser Vierfüsser,von denen sich Reste in den äussersten Lagen derErdenrinde finden, bewirkt habe. Ist es aber durchCuvicr’s Untersuchungen für erwiesen anzusehen,dass diese Reste nur in tertiären Massen Vorkommen,welche jünger als die Formation des Grobkalkes sind;und darf man annehmen, dass die Fortführung dernordischen Gebirgstrümmcr, mit der Bildung der äl-testen tertiären Formation zusammenfällt; so wirdjene Meinung widerlegt. Dass an einigen Stellenz. B. bei Tiede, nordische Geschiebe mit den Ue-berresten jener Thiere vermengt gefunden worden,lässt sich eben so leicht durch eine spätere Wirkungpartieller Fluthen erklären , als die nicht selten sichzeigende Vermengung von Flussgrand mit jenen nor-dischen Fremdlingen.«
»Das hier geschilderte geologische Phänomenerweckt Erstaunen , wenn man dabei nur die Aus-dehnung desselben über Dänemark und die norddeut-schen Ebenen vor Augen hat. Aber wie sehr wächstnoch die Bewunderung seiner Grösse und das Interesse