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Zweiter Abschnitt.
Vom Baue der Erdbekleidungen.
Einleitende Bemerkungen.
<3»r Erhaltung der aus Erde bestehenden Ufer, um sie
gegen das Abspülen, welches sowohl durch den Wellenschlag,als durch den Regen erfolgen kann, zu sichern, so wie auch,um eine bequeme Pastage längs desselben zu erhalten, be-dient man sich einer, den örtlichen Umstanden angemessenenErdbekleidung (i-ev-te-msiu), die von Rasen, Holzwerkoder Steinen, ja auch aus Deckwerken von Faschinen ver-fertigt wird.
Wenn man die Wahl hat und der Erdeinfassung einehinlängliche Abdachung (Böschung, Dossirung) geben kann,so sind, nach Eytelwein, die Erdeinfassungen mit Rasenden Erdbekleidungen von Holz oder Steinen vorzuziehen.
Hölzerne Vorsetzen, die unter dem Namen der Boll-werke, Fußhölzumgen und Verschalungen vorkom-men, können nicht lange der beständigen Abwechselung vonNasse und Austrocknung widerstehen, da in diesem FalleEichenholz nur 35—40 Jahre und das Kiefernholz nur15—20 Jahre sich z» halten pflegt. Werden aber Holz-wande, in welchen sich per Holzwurm befindet, längs