Bon ben Rasenbeklelbungen-
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oder 800 Stück 3" dicke Rasen erfordert. In den Schrif-ten, der Terrassirer (Weimar 1803, S. 21) und dieTerrassirung der Berge mit der Wasserleitung,von F. Heusinger (Leipzig 1826, S. 63), wird verlangt,daß jeder Kopfrasen mit einem hölzernen Nagel befestigtwerden soll. Diese Vorsicht ist nach, Eytelwein nurbei vorspringenden Ecken und bei den obersten, an derKante der Abdachung liegenden Rasen nothwendig.
Wenn der Fuß einer Rasenböschung nicht unmittelbaran einem Strom liegt, aber doch zuweilen vom Wasser be-spült wird, so ist es nach Eytelwein Vortheilhaft, längsdesselben 6 —12' breit eine Pflanzung von Strauchweiden,welche alle 3—4 Jahre, wenn das Laub der Weiden trockenist, gekappt und behaucn werden muß, anzulegen, um denFuß der Böschung gegen die Wellen und andere Wasser-beschädigungen zu schützen. Es soll daher in dem folgenden§. eine Anweisung zur Anpflanzung der, in dem 1. Bde.,6. Abschn., §. 256 beschriebenen Weiden- und Pappelartennaher gegeben werden, wobei ich die von Pechmann(Prakt. Anleitung zum Flußbaue, Band 1, Abschnitt 7,S. 138 u. s., München 1825) darüber gegebene Lehre zumGrunde legen werde.
§. 51. Alle Weiden- und Pappelarten sind sehr leichtdurch Stecklinge fortzupflanzen. Im Herbste, wenn dasLaub anfangt abzufallen, oder im Frühlinge, ehe es her-vorsproßt, schneidet man die Stecklinge. Dazu sind 14bis 3 Fuß lange Zweige vom vorhergehenden Jahrestriebe,von der Dicke eines Federkieles bis zu der eines Zolles,tauglich. -An hochliegenden Bauten giebt man ihnen diegrößere Lange, damit ihre untern Enden die, für ihr Ge-deihen nöthige Feuchtigkeit erreichen können.
Die Stecklinge kann man in einzelne Setzlöcher oderGruben oder reihenweise in Graben pflanzen; man setzt dabeidas Ende in die Erde, welches die meisten Augen enthält.Pflanzt man sie einzeln, so sticht man mit einem dazu ver-fertigten, oben mit einem Ringe, durch weichen ein Stock