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Zweiter Band.
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Von der Construction der Kammerschleuscn.

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^fligt werden, welche die leeren Raume zwischen diesenSchwellen anfüllen, um eine ununterbrochene Ebene hervor-zubringen, welche diese Erhöhung über den übrigen Schleu-senboden bilden muß.

§. 172. Von dem untern wagerechten Theile desKammerbodens bis zum Oberdrempel werden Grundpfahleunter dem Fallbodcn in gleicher Entfernung, wie bei denübrigen Pfahlreihen, so eingerammt, daß die in der Rich-tung der Langenschwelle des Rostes schief liegenden, obenauf der Rückschwelle des Drempels 6 Fig. 140 und untenauf der nächsten Querschwelle des Schleusenbodens befestig-ten, Schwellen m, m, durch welche der Fallboden gebil-det wird, auf der, auf die Pfahle gezapften Querschwelle» ruhen und eingeschnitten werden können. Auf die Rah-men rr, welche man auf die Schwelle mm für Unter-stützung des Bodenbelegs befestigt, werden Bohlen, welchedie Oberflache des Schleusenbodens bilden und die Schleu-senbvden an dieser Stelle ergänzen, genagelt. Wird aberder Fallboden gemauert, so verlängere man den Schleuscn-boden bis unter den Oberdpempel welcher in diesem Falleaus Stein erbauet werden muß und errichte darauf dieFallmauer. Um den Fall des über eine hohe Fallmauerherabstürzenden Wassers zu mäßigen, ist es am zweckmäßig-sten, sie bogenförmig zu construiren, und ihr ungefähr dieGestalt der krummlinigen, steinernen Ueberfallwehre zu ge-ben , wenn das Oberwasser mittelst an die Thorflügel an-gebrachter Ziehschütze in die Kammer ein- und ausgelassenwird, und nicht die naher zu beschreibende Einrichtung derUmlaufe, welche sich unter der Fallmauer endigen, zurFüllung und Leerung der Kammer angewandt wird. Indiesem letztem Falle wird die Fallmauer gewöhnlich eine senk-rechte, gegen den Drempcl etwas eingebogene, Wand bilden,wie bei den Schleusen am schleswig- holsteinischen Kanal.Die beiden angeführten Einrichtungen sind in Fig. 136 Aund 136 B dargestellt, und zwar bezeichnet die punctirteLinie hh die letztere, so wie au die erstere.

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