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Dritter Band.
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Einleitung-

von Eisendraht bekannt, die man erst zu Genf im Jahr1823 berücksichtigte, und eine solche Drahtbrücke auf eineWeite von 81 Metres, 95 Centimetres baute.

Karl Jmmanuel Löscher in Freiberg stellte zuerstim Jahre 1784 den Grundsatz auf, die gewöhnliche Unter-stützung der Brücken durch Pfeiler oder Joche dadurch ent-behrlich zu machen, daß man auf beiden Ufern erhökMe Pfei-ler aufrichtete, und an dem höchsten Punkte derselben dieunten ganz freie Brückenbahn aufhängte oder befestigte. Wieeine solche Brücke von Holz erbaut werden könne, zeigtLöscher an einem Beispiele, in welchem die frei liegendeBrückenbahn eine Lange von 105 Fuß einnimmt, durch spe-cielle Zeichnungen von der ganzen Brücke und den dazu ge-hörigen Verbandstücken. (M. s. Angabe einer ganzbesonderen Hängewerks - Brücke, welche mitwenigem und schwachem Holze, ohne in Bo-gen geschlossen, sehr weit über einen Flußkann gespannt werden, die größten Lasten tra-gen, und vor den stärksten Eisfahrten sicher ist.Leipzig 1784.)

§. 5. Außer den oben angeführten Arten von Brückenwerden auch zur Erhaltung der durch größere oder kleinereFlüsse unterbrochenen Communication bewegliche Brückenan solchen Oertern angelegt, wo die Nothwendigkeit der Um-stände es gebietet, zu diesen die Zuflucht zu nehmen, oderwo man die Möglichkeit vorbehalten will, die Verbindung derStraßen in jedem Augenblicke beliebig zu unterbrechen.

In Leupold's Schauplatz der Brücken und beiKraft in seinen Plans, coupes etelevaiions.dediverses productions de lart de la charpcntefindet man die verschiedenen Arten von beweglichen Brückenbeschrieben und abgebildet.

Um nun die Construction und die Zusammensetzung derverschiedenen Arten von Brücken darzustellen, so wie die beimBrückenbau vorkommenden Hindernisse und die Mittel zurBeseitigung derselben anzugeben, müssen zuvörderst die Ge-