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Die Versumpfung des Seelandes durch Herrn General Ochsenbein und die Entsumpfung desselben durch Herrn Oberst Lanicca / nachgewiesen durch A. Kocher
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36
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Fuß in oder 8784 Sekunden 2>/2 Stunden unddie Hochwasser der Zihl die Strecke vom Bielersee bisMeienried von 36000 Fuß in oder 9600 Sekunden

2^/g Stunden zurücklegen, also die Hochwasser der Zihl nur 10 Minuten später in Meienried eintreffen als diejeni-gen der Aare, und nicht 7>/r Stunden später, wie HerrOchsenbein so keck vor der Welt behauptet. Aehnlich ver-hält es sich mit dem Zeitverhältniß der obern Zihl , Broyeund also auch mit den Gewässern des Neuenburger- undMurtensee's.

Die von Hrn. Ochsenbein angegebenen Zeitdifferenzenim Eintreffen der verschiedenen Hochwasser am KnotenpunktMeienried , durch die sein bewunderter hydraulischer Mecha-nismus sich auszeichnen soll, finden also nicht statt, unddamit fällt auch Ochsenbein's hydraulischer Mechanismusselbst dahin!

Daß ein solcher hydraulischer Mechanismus übrigensin Wirklichkeit nie existirt, sondern nur vorübergehend imKopfe des Hrn. Ochsenbein gespuckt hat, das beweisen dieThatsachen und die traurigen Erfahrungen selbst, die manbis dahin hat machen müssen, am besten. Denn haben nichtdie ausgedehntesten Ueberschwemmungen trotz Mechanismusstattgefunden? Haben nicht Gemeinden und Bürger, trotzMechanismus, einen großen Theil ihrer besten Felder einge-büßt? Sind nicht gerade Büren , Meienried , Safneren,Dotzigen , Lyß , Worben und Kappelen in diesem Fall?

Aber noch mehr! Dem Hrn. Ochsenbekn darf dasAarenbett von Aarberg bis Meienried (das beiläufig be-merkt 52,700 und nicht nur 42,000 Fuß lang ist), nichteinzig als Abflußkanal der Aare, sondern es muß ihm auchals Regulator derselben dienen. (Vergl. Ochsenbein S. 11,S. 110 ff.) Er hat für seinen Mechanismus im Aaren-