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Die Versumpfung des Seelandes durch Herrn General Ochsenbein und die Entsumpfung desselben durch Herrn Oberst Lanicca / nachgewiesen durch A. Kocher
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42
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wie Hr. Oberst Hegner in seinem Berichte vom Juli 1818sagt, nurdurch unermeßliche Massen von Geschiebe mög-lich war." Hr. Oberingenieur Wex sagt im Konferenzpro-tokoll vom 21. Dez. 1855: Der Rhein habe seine Uservom Jahr 1796 bis 1826 um 216 und in den letztenzwanzig Jahren nm 102 Fuß weiter in das Seebecken vor-geschoben, und berechnet die dazu nöthige Geschiebsmasseauf 20 bis 30,000 Kubikklafter jährlich. Für dieseVeränderungen muß doch manch ein Steinchen bewegtworden sein! Im vierten Hefte der Rheinaktensammluugsagen die HH. Hartmann und Kink, die Erhaltung desRheines sei ohne Regulierung nicht möglich mehr,wegendes ihm von allen Seiten zukommenden massenhaftenGeschiebes." Ebendaselbst führen die HH. Hartmann undWex an, wie die Rheinhochwasser mit jedem Jahre einegrößere Geschtebsmenge heranwälze, wie ein einziges Hoch-wasser öfters eine mehrere hundert Klafter lange, bei hun-dert Klaftern breite und fünf bis acht Fuß hohe Schotter-bank ablagere u. s. w. Sie fügen wörtlich bei:Die Ge-röll- und Schotterablagerungen erfolgen auf der ganzenLänge des Stromlaufes und haben insbesondere in derobern, mehr verwilderten, Strecke eine wahrhaft besorgniß-erregende Höhe und Ausdehnung erlangt."

Endlich sagt Hr. Oberingenieur Hartmann auf S. 156des angeführten Heftes:Es ist nicht zu läugnen, daß dasstarke Steigen des Sees der Ausführung der Geschiebeund zwar gerade zu der Zeit, wo dieselben im Bette desRheins sich am ehesten vorwärts bewegen, ein sehr großesHemmniß entgegenstellt, allein unmöglich wird dadurchdie Ausfuhr der Geschiebe dennoch nicht. Dieß beweisetdie nahe Bregenzerach, welche bloß reinen Schotter in denSee ablagert und mehrere andere Flüsse, welche in denBodensee sich ergießen, wie die Laiblach, die Argen, Stei-nach, Goldach rc. Der Rhein selbst gibt Zeugniß, wie