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„weit er gröberes Geschiebe zu führen vermag, indem er„unterhalb Rheineck und Gaißau jährlich ein sehr großes„Depot von Schotter ablagert, von welchem über„sechs Stunden Straßen bedient werden."
Selbst der in den härtesten Gebirgsformationen derSchweiz entspringende Tessin gibt ein Beispiel des massen-haften Geschiebstriebes unserer Bergströme. Nach einemneuesten Berichte des tessinischen Chefs vom Bauwesenhat der Tessin im Laufe unsers Jahrhunderts einzig 15Iucharten neuen Schuttkegel an den Ufern des Langenseesangesetzt. Die Tiefe des Seebeckens wurde anläßlich derLegung des elektrischen Taues zwischen Magadino undLocarno zu 100 Meter gefunden (Vergl. blsenr-
«ioni nöl Onlonv lieino. IvpoKnipü. Veüulmi, I.ugnno1863), so baß also die gesammte Masse der in diesemJahrhundert in den See geworfenen groben Geschiebe zu200 Mill. Kubikfuß kann berechnet werden, was jährlich'über3 Mill. Kubikfuß ausmacht und wobei die feinern Geschiebenicht mit in Anschlag gebracht sind.
Also alle unsere Gebirgsstüsse führen Geschiebe; alleunsere bei Wasser- und Flußbauten ergrauten Autoritätenbestätigen die massenhafte Geschiebsführung derselben; alledie Männer, die unsere Flüsse kennen, ihr Verhalten stu-dirt, oft Tag und Nacht bei denselben Wache gestanden,Alle ohne Ausnahme sind übereinstimmend in der Frage desGeschiebstriebes— nur der kaiserlich französische Brigade-general, Hr. Ulrich Ochsenbein , leugnet sie kurzweg. Werhat nun Recht, wer verdient größern Glauben? Aus wasstützt Hr. Ochsenbein seine Negationen? Hat er sich je umunsre Gebirgsströme, um die Aare und ihr Verhalten, be-kümmert? oder hat er sie kennen gelernt, als er der Trom-mel folgte undden Generalstitel erwarb? oder in seinerAdvokatenstube hinter vergilbten Papieren?
Wer in diesen Fragen eine kompetentere Meinung ab-