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jungten Maßstabes und Zirkel-Instrumentes gar keineKennt-niß haben, bleibt hier, wie in allen solchen Fällen, nichtsAnderes übrig, als ihre nähere Belehrung und Überzeugungentweder aus einem Modelle, oder noch richtiger, aus ei-ner schon hergestellten Maschine und aus ihrer wirklichen An-wendung sich zu verschaffen.
Fünfter Abschnitt.
Verhandlungen und Urtheile über die erste Vorle-gung und Herstellung dieser Maschine, dann überdie praktischen Proben und jahrelangen Anwendun-gen derselben.
§- 27.
Den ersten Entwurf dieser Maschine überreichte derVerfasser mit Zeichnungen und mit einem Modelle schon imJuly 1819 der hohen Landes-Regierung zur näheren Wür-digung. Wegen kunstmäßiger Prüfung derselben wurde am2l. August 1819, mit Beyziehung des k. k. polytechnischenInstitutes, dann der Professoren der Maschinenlehre an derhiesigen Universität und an der k. k. Theresianischen Rit-ter- Akademie, eine hohe Regierungs-Commiffion abgehalten.
Bey dieser Prüfung wurde durch den einstimmigen Bey-fall aller politischen und scientifischen Commiffions- Gliederder vorgelegte Entwurf als zweckmäßig anerkannt, und so-gleich der hohe Auftrag zur Herstellung der entworfenen Ma-schine auf Kosten des k. k. Wegfondes gegeben.
§. 28.
Im October 1819 war die erste Maschine bereits fer-tig. Das Wiener-Straßen-Commissariat erhielt die Wei-sung, in der nahen Taborau auf einer Sraßenstrecke, wes-
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