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stellt, oft sogar mit Ruthen und Federn, oder dreieckigen Falzen, damit das Wasser nickt dnrchdringen nnd den Boden
heransspsthlcn könne. Ist aber ein guter Boden, als: KieS, Thon, oder fauler Fels vorhanden, so können runde
Pfähle eingerammt werden.
Die Rost- und Spnndpfählc werden entweder blos zugespitzt, oder mit eisernen Sckuhcn versehen, besondersletzteres in Kies nnd faulem Fels. Alle müssen aus frischem, mickt abgestandenem, sondern jungem Kernholzcbestehen, damit sie nicht lcickt in Fäulniß übergehen. Ei» Uebclstand, welcher hauptsächlich dadurch vermieden wird,daß man die Pfähle unter dem bekannten niedrigsten Wasscrstande so tief absägt, daß auch die Langschwcllen, Diner
schwellen nnd Holme nebst der Bohlenbcdccknng beständig unter Wasser liegen, weil sie dann eine beinahe ewige
Dauer haben und zuletzt höchstens in Lignit, bituminöses Holz oder Braunkohle, übergehen müssen.
Bei Spundpsählen ist es gut, wenn der Bär zwei Pfähle auf ein Mal trifft, um sie gleichförmiger einzutrei-ben und Ruth nnd Federn oder Falze zusammen zu halten.
Ueber das Rammen wollen wir bemerken, daß 3 Mann auf jeden Ccntncr des Nammbäres hinreichend sind,um denselben 4 bis 5^ oder 6^ in die Höhe zu ziehen; mehrere oder wenigere anzustellen, würde gleick nackthei-lig sein.
Die Väre sind entweder aus hartem Holz mit Eisen beschlagen, oder aus Gußeisen. Je größer die Sckcibeist, über welche das Zugseil geht, desto leichter ist die Bewegung des Rammklotzes, und aus mechanischen Gründenwürde eine 3 Fuß große Scheibe nur 2 Mann zur Ueberwindung der Steifheit des Seiles erfordern, wenn einelözölligc 4 Mann erfordert nnd eine bsüßige sogar nur l Mann, wodurch natürlich große Ersparniß im Rammenentsteht. Die Scheiben müssen aus hartem Holze gedreht sein, weil das weiche Holz die Seile zu sehr angreift.Gute Hanfseile sind die besten. Ein Versuch an der Rocrbrücke bei Düren , Trathseile anzuwenden, mißlang: in 2bis 3 Tagcir, war nämlich durch die Krümmung desselben auf mehreren Punkten der Drath zerbrochen nnd dasganze Seil nnbranckbar.
Die Einrichtung der gewöhnlickcn Rammen oder der Knnstrammen mit Auslösung näher zu bcsckrcibcn, istüberflüssig, da beide zu bekannt sind.
In nassem Boden ist es gut, den Bohlenbelag mit einer 2 Zoll starken Thon- oder Lehmlagc zu bedeckenund solckc recht fest zu stampfen, damit der Kalk das Holz nicht zerfressen könne; ein Bitumenüberzug würde abernoch besser sein.
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Um das Wasser aus den Fundamenten zu sckasfen, müssen solckc an den Seilen, von wo dasselbe eindringenkann, mit Fangdämmen umgeben werden, welche besonders an den Seiten gut eingearbeitet werden müssen, damitselbige nicht zerrissen werden können.
Die Breite der Fangdämmc richtet sich nach der Höhe und man hat
bei der Höhe von
1(V
12^ 14^
ItH
18^
die Breite von
9-"
10^1l^
12^
13^
als hinreichend angenommen,
dabei werden die Anschlußpunktc des Fangdammcs an das Terrain IlU lang in dasselbe eingearbeitet und von allenSteinen, Wurzeln, Hol; u. s. w. sorgfältig gereinigt.
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Die Waffcrwältignng bei einer Fnndamenttiefe, die nickt 8^ übersteigt, kann dnrck Wnrfsckanfeln, nnd Waffer-eimer, wenn hinreickcndcr Raum für die erfordcrlickc Mannschaft vorbanden ist, mit Vortheil gcsckchen, sonst wen-det man Schaufclwcrke, Patcrnosterwerke, Pumpen, Dampfmaschinen an, je nackdcm die zu wältigcndc Wasscrmcngcgroß und der Raum klein oder groß ist, der wasserfrei erhalten werden soll. Die archimedische Schraube thut, unterdem richtigen Winkel aufgestellt, auch gute Dienste, gute Pumpen nnd Dampfmaschinen aber noch mehr. EinMann kann in einer Minute mit Wassercimcrn aus jede 8^ Höhe 5 Cubicf., mit Wurfschanfeln aber 6 bis 7 bu-bicsnß aus den Fundamenten schaffen.
Bei den Pumpen sind Mctallvcntilc, vorzüglich aber Kngclvcntile den gewöhnlichen Ventilen von Leder vorzuziehen, weil sie nickt alle Augenblick Reparaturen nnd Widerstand verursachen.
Hr. Toctor Gartbc zu Eöln zeigte uns ein Pnmpcnmodell, welches oben eine Lcdcrwölbnng mit Ventil ausden: höchsten Punkte bat und viel Wasser wältigen kann, weil der luftleere Raum zürn Steigen des Wassers imVerhältniß zu andern Pumpen sehr groß ist. Diese Art Pumpen könnte vielleicht mit Nutzen bei der Wasserwäl-kignng angewendet werden.
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E r d v er t b e i l n n g s p r o fi l e o d c r D i s p v si t i o n über die Erdmassen. Dick. IV zeigt ein solchesErdvcrtbcilnngs- oder TiSpositionSprofil, in welchem die Höhen zwvlfmal so groß angenommen sind, als die Längen,um die Sache deutlicher zu machen.