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5) Electro-magneti scher Telegraph.
Dieser ist auf jeder Station ganz einfach, und zeigt blos an, daß die Züge zur Abfahrt fertig sind, oderdaß sie fahren oder stillstehen, goin» O^^uckv, welches eine einzige Magnetnadel anzeigt. Auf den Haupt-stationen zu London und Blackwall sind aber für alle 5 Stationen Fragen, Berichte und Antworten zu geben,und folglich eben so viel einzelne Magnetnadeln in Bewegung zu setzen. Die Batterien bestehen aus -leckigenTrögen, mit Kupservitriolauflösung gefüllt, und wird die Auflösung täglich erneuert. Der Zink und daS Kupferwerden so oft erneuert, als nöthig ist. (Zink alle Monate, Kupfer seltener.)
6) Kosten und Einkünfte.
Im letzten halben Jahre fuhren 949,046 Personen auf der Bahn Iter und 2tcr Klasse. Die Preise sindfür Haupt- und Zwischcnstationen gleich wie bei den Omnibus in London , wo man von der Mitte der Stadtbis zu jedem Ende derselben 6 Pence (5 Sgr.) Iter Klasse und 4 Penee 2tcr Klasse bezahlt. Die Einnahmebetrug 15,424 Psd. Sterling. Die Dividende war aber geringe, weil viele Ausgaben für die Strecke von denMinories bis zur Mitte der City erforderlich sind, und noch keine Einnahme für dieselbe möglich ist.
8- 87.
Die London -Croydon-Eisenbahn.
Wenn man von der City in London über die New-Londonbridge geht, so findet man zur Linken nebeneinander an Tooley-Strect die Bahnhöfe zu vier Eisenbahnen, die wir nach der Reihenfolge ihrer Anlage nennenwollen.
1) Die London-Grecnwich-Eisenbahn westlich, mit 2 Geleisen über dem großen Viaduct von London bisGrecnwich, welcher gegenwärtig der London -Croydon Bahn wegen verbreitert wird, so daß die Bahn von Duke-Street und Tooley-Street bis zum Zweigviaduct, welcher die Croydon-Bahn südlicher in's Land bringt, 4 Spurenerhalten muß. Die London-Croydon-Bahn zahlt dafür einen Zoll von 2 Pence pro Person und Meile an dieLondon-Greenwich-Bahn, wird in Zukunft aber 3 Penee zahlen müssen. In der Station zu Greenwich ist eineDrehbrücke am Ende der Station, welche 4 verschiedene Schiencnspuren aufnehmen und von einem Menschen be-dient werden kann; sie ist so groß, daß Locomotive und Tender gleichzeitig damit herumgedreht werden können,ganz aus Schmiedeeisen und auf doppelten Rollen laufend, die auch in zwei verschiedenen Kreisen liegen.
2) Die London -Croydon-Bahn hat ihren Wagenschuppen, der zugleich als Einstcigehaus dient, in der Mitte,und ihre voollinA ol'lloe8 sind unten in Tooley-Street, während die London-Greenwich-Bahn eine große Rampehat, auf welcher man in den Bahnhof und aus demselben nach der London -Brücke gelangt. Der Ausgang fürdie von Croydon kommenden Passagiere ist ebenfalls auf dieser Rampe. Gegenwärtig werden blos Personen, aberwenig Güter transportirt; auch ist die Freguenz nicht mehr so stark, weil das aus Neugier reisende Eisenbahn-publikum jetzt auf der London-Birmingham und vorzüglich der Great-Western- und London-Southampton -Bahnmehr Gelegenheit zu wettern Fahrten findet. In Zukunft aber wird diese Bahn durch die London-Brighton -Bahn, welche mit Paris direct eorrespondirt, viele Güter und Reisende erhalten. Diese Bahn wird dann von derLondon-Brighton- und London -Dover-Bahn ebenfalls Zoll oder Bahngeld erhalten, wie sie solche jetzt selbst andie London-Greenwich-Bahn zahlt.
3) Links, ebenfalls an Tooley-Street, zunächst der Themse , ist der Bahnhof der London-Brighton-Bahn,welcher aber noch nicht vollständig hergestellt ist. Die Bahn selbst läuft mit der London-Croydon-Babn zusam-men, bis zwischen Jolly-Sailor und Croydon, wo sie links abgeht, und sich so mehr der Themse nähert.
4) Die London-Dover-Bahn wird zwischen Reyggate und Crawley wieder links abgehen. Ob diese Ge-sellschaft sich in London ebenfalls niederlassen oder blos eine Station an der Einmündung der Bahn in dieLondon-Brighton -Bahn anlegen wird, konnte ich nicht erfahren.
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