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spiel, daß, wcini auch solche Strecken in einer Bahn vorkommen, wie jene von Lippstadt bis Bielefeld , dies keinNachtheil ist, wenn nur die Endpunkte gut sind und Handel und Verkehr gewähren.

Farnham, der bedeutendste Orl in dieser Nachbarschaft, liegt auf dem nördlichen Ufer des Flusses Wey,und hat eine Hauptstraße von Osten nach Westen und einige kleinere von Süden nach Norden, welche vieleschone Häuser enthalten. Die Kirche ist ziemlich geräumig und scheint zu Ende des fünfzehnten Jahrhundertserbaut worden zu sevn. Der Kirchthurm ist merkwürdig. Ehemals schickte diese Stadt Mitglieder in das Unter-haus des Parlaments, aber später wurde ihr diese Last abgenommen. Das Schloß wurde von Henry, demBruder König Stephan's, der damals Bischof von Winchester war, erbaut. Während der Bürgerkriege wurdedies Schloß als sehr fest betrachtet; es hatte tiefe Gräben und starke Mauern und war von den Königlichenbeseht. Als es aber von den Truppen dcS Parlaments eingenommen worden war, sprengte und schleifte manes. Nach der Restauration wurde das Schloß mit großen Kosten vom Bischof Morley wieder hergestellt. Nebendem Park liegt Jay's Thurm, zu welchem man auf 63 Steinstnfen gelangt. Dieser Thurm wurde zum Theilvon Cromwell's Kanonen niedergeschossen. Die Stadt bildet keine Corporation, und ist deshalb glücklicher alsandere Städte. Sie hat 12 Meister oder Burgeses, aus welchen jährlich 2 Bailiffs gewählt werden. DieHopfenpflanznngcn zu Farnham geben den besten Hopfen zum Bicrbrauen in England. Donnerstags wirdMarkt gehalten.

Eine sehr öde Gegend ist noch zwischen Farnborough und Winchfield, welche die Bahn durchzieht. Wennsie auS dem Einschnitte ein wenig hinter die Station tritt, geht sie auf einem Damme horizontal, und erreichteine wcitgcstreckte Haide, auf welcher wenig mehr als Haidekrant und Torf zu sehen ist. Man geht nun parallelmit der großen westlichen Landstraße von Blackwater bis Hartfordbridgc, und wohl bekannt als die Hartsord-bridge todte Niederung (vergleichbar der Gegend zwischen Lippstadt und Wiedenbrück, durch welche die Rhein-Weser-Bahn zieht), welche längs der Hügelrcihe von Kreide herzieht, die 855 Ruthen zur Rechten sich plötzlichauS der Ebene zu erheben scheint. In weniger als 215 Ruthen von Farnborough - Station überschreitet dieBahn die Straße von Blackwater nach Eove, ein kleines Dorf links von der Bahn in der Schienenhöhe, und balddarauf den Eove-Dach, einen Nebenbach des Blackwater-Flusses, aus 32'/» Meilen Entfernung von Ninc-Elms,dann auf 33 '/» Meilen Entfernung von dort die Straße von Farnham nach Blackwater, ebenfalls in der Schie-nenhöhe, und am viernnddreißigsten Meilensteine einen Feld - oder Arbeitsweg, der nach Bramshot-Farm führt.

Bon hier aus steigt die Bahn mit ' » 2 « auf einer Länge von mehr als 300 Ruthen, und überschreitet dieStraße von Cove-nach Eversley und Aurelv, und nach weniger als'3-l"/» englischen Meilen von Nine-Elmstrifft sie den Fleet-Pond, einen Landsee von vielen Magdeburger Morgen Oberfläche, welcher durch seine Gegen-wart die Einöde belebt. Dieser Fleet-Pond wird von der Eisenbahn an der Nordscitc überbrückt, und zwar amwestlichsten Ende. Eine andere Brücke gehl hier über die Bahn weg, welche die Straße von Farnham nachBrvre-Farm und Hanfordbridge rrägt. Am fernern Ende von Fleet-Pond tritt die Eisenbahn auf eine hori-zontale Strecke von 866 Ruthen Länge, wovon über 600 Ruthen im Einschnitte liegen. Tann überschreitet siehinter dem sechsnnddrcißigsten Meilensteine die Straße von Farnham, 6 englische Meilen zur Linken, nach Hart-sordbridge 2 '2 Meilen rechts, und 320 Ruthen rechrs seitwärts ist Elvcsham, ein Landsitz von Lord Catthorpe. Dannüberbrückt die Bahn V 2 englische,Meile weiter einen Feldweg, welcher ebenfalls nach Elvcsham führt. Hieraufsteigt sie mit '..g auf 865 Ruthen Länge, mit welcher Steigung die Scene sich ganz und gar verändert, undder Damm, auf welchem diese Steigung liegt, an manchen Stellen 50 Fuß Höhe erreicht. Man hat nun herr-liche Aussichten in die Waldungen, welche hier im Kreidcgebirge freudig grünen, und mit fruchtbaren Wiesendurchzogen sind. Besonders schön ist die Ansicht da, wo man die Winchfield-Straße den Hügel sich Hinab-winden sieht, von der London -Odiham-Slraße aus. Rechts auf der Höhe, ein wenig hinter der Station, siehtman Winchfield - House.

Die Parks rechts und links der Eisenbahn waren auch hier sehr selten, wegen deS unfruchtbaren Geländes,und es liegen deren überhaupt nur nahe bei Bramshill-Park, Cläre-House und in der Höhe von Winchester,östlich von Odiham, Dogmersfield - Lodge und Grcat-Lodge.

Die Winchfield-Stati 0 n ist 38 englische oder 8'/^ deutsche Meilen von Nine-Elms und 38V 2