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Lehrbuch der Mineralogie mit naturhistorischer Grundlage / von F. X. M. Zippe
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Aetmliclikeit.

gründet auf gleiche Grundgestalt, und Krystallsystem und gleicheVerhältnisse der Theilbarkeit; b. von den optischen Eigen-schaften das metallische oder nicht metallische Ansehen und beiletzteren die durch den Strich erkennbare selbständige Farbe:c. die sub st anzi eilen Eigenschaften und unter diesen nament-lich die in dem Zusammenhänge der Tlieilchen gegründeten, dieHärte, das specifische Gewicht, der Magnetismus, das Verhaltengegen die Wärme, im Wasser und gegen ätzende Flüssigkeiten.EincUcbercinstimmung in diesen Eigenschaften bezeichnet gleichartige Minoralsubstanzen. Alle übrigen morphologischen und ojifischen Eigenschaften hängen in ihren Verschiedenheiten so untereinander zusammen, dass sie als Glieder von Reihen zu betrachtensind, welche den Begriff der Gleichartigkeit- nicht aufheben, wennman eines an die Stelle des andern setzt.

Durch diesen Wechsel in den veränderlichen Eigenschaften ent-stehen die Varietäten in den Krvstallgcstalten , in den Verhältnissen derZusammensetzung und den damit verbundenen Gestalten, in den Farben,den Verhältnissen des Glanzes und der Durchsichtigkeit, welche ins-gesanimt von den eonstanten Eigenschaften der Substanz unabhängigsind und den Begriff ihrer Gleichartigkeit nicht ändern.

Der Inhalt einer Species des Mineralreiches ist demnach eineunbegrenzte Anzahl von Varietäten, welche als Glieder von Rei-hen unter einander Zusammenhängen und deren Träger einegleichartige Substanz ist. Dass die letztere für sich allein nichtausreicht, diesen Begriff' zu bilden, dass auch die von der Substanzunabhängigen Eigenschaften und namentlich die der Gestaltung inBetrachtung zu ziehen sind, ist bereits im Anhänge zu den mor-phologischen Eigenschaften erörtert worden.

§. 113. Aehnlichkeit.

Der Begriff der Aehnlichkeit muss sich auf dieselben Eigen-schaften beziehen, nach welchen der Begriff der Gleichartigkeitgebildet worden ist. Die Species iniMineralreiehe ist ein Inbegriffsehr verschiedenartige) - Eigenschaften, unter denen auch solchesind, welche keine Acnderung zulassen, ohne den Begriff derGleichartigkeit aufzuheben. Wenn einige Mineralien in allen ihrenEigenschaften übereinstimmen, in ihren Gestalten aber eine solcheVerschiedenheit vorhanden ist, nach welcher sie nicht als zu einer