Metalle.
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federartig, gestrickt, derb und eingesprengt. Structur körnig, aus-gezeichnet.
Metallglanz. Silberweiss, stark ins Röthliche fallend. Oft buntangelaufen. Strich unverändert.
Milde, fast geschmeidig. H. = 2,5. G. = 9,6 . . . 9,8. Sehrleicht schmelzbar, verdampfbar mit Bildung eines gelben Beschla-ges auf der Kohle.
n. Bi. Wismuth, zuweilen etwas Arsen enthaltend, ln Salpetersäure auf-löslich, die Auflösung gibt durch Zusatz von vielem Wasser einenweissen Niederschlag.
b. Vorkommen auf Gängen mitSilber- und Kobalterzen, seltener auf Zinn-erzlagerstätten. Fundorte mehrere im böhmisch-sächsischen Erzge-birge, Wittichen im Schwarzwalde, Löling in Kärnthen. Schladming in Steiermark , Rezbanja, Szalathna. Das im Handel vorkommendeWismuth erhält man durch einen leichten Schmelzprozess (das so-genannte Aussaigern) aus den Gestein- und Erzmassen, welche dasMetall enthalten. Durch Schmelzen einer Wismuthmasse erhält man,wenn sie äusserlich durch Abkühlen erstarrt ist, und durch einegemachte Oeflnung das im Inneren noch flüssige Metall ausgelaufenist, Drusen mit schönen Krystallen, deren Flächen gewöhnlich treppen-förmig vertieft sind. Das Wismuth findet seine Verwendung zu eini-gen Metallgemischen und chemischen Präparaten für medizinischeund technische Zwecke.
6. Silber.
Tessularisch. H. 0■ D. D\. H\. als einfache Gestalten, auch Com-bination von H. 0 . Fig. 74 bis 79 0. D. H\. Die Krystalle gewöhn-lich klein und meistens verzerrt; aufgewachsen. Die Flächen mit-unter geflossen, häufiger zähnige, drahtförmige, haarförmige,baumförmige, gestrickte, moosartige, plattenförmige, blechförmigeGestalten; derb, oft mit Eindrücken; eingesprengt; angeflogen.Theilbarkeit nicht wahrnehmbar, Bruch hackig. Structur schwererkennbar, verflossen, selten stän^lig, zuweilen fein körnig undlocker verbunden.
Metallglanz. Silberweiss, oft bräunlich oder schwärzlich an-gelaufen. Strich glänzend.
Dehnbar. //. — 2,5 . . . 3,0 G. = 10,52. Schmelzbar ohneGewichtsverlust.