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Lehrbuch der Mineralogie mit naturhistorischer Grundlage / von F. X. M. Zippe
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Glanze.

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ferner Structur körnig . . dicht, meistens stark verwachsen;

Bruch eben . . . uneben.

Metallglanz, Bleigrau, etwas ins Stahlgraue geneigt, mitun-ter schwärzlich, auch lebhaft bunt angelaufen. Strich schwarz.

Milde, sehr dünne Blättchen etwas biegsam. H = 2,0. G. =4,6 . . . 4,7. Sehr leicht schmelzbar. Im Glasrohre gibt er einweisscs krvstallinischcs Sublimat; auf Kohle mit Bildung einesweissen Rauches verdampfbar.

a. Sb = 72,9 Antimon, 27,1 Schwefel. In Salzsäure bei Anwendungvon Wanne auflöslich, mit Salpetersäure zersetzbar mit Absehei-dung von Antimonoxyd ; von Kalilauge wird er gleichfalls zersetzt.

I). Findet sieb auf Gängen, auf manchen in grosser Menge, auch auf La-gern, besonders die körnigen und dichten Varietäten. Ifeich daransind Ungarn und Siebenbürgen , auch in llöhtnen, in den Alpenlän-dern, im banale findet er sieh an mehreren Orten, sonst auch nochin Sachsen, am Harz .

C. Wird für sich gewonnen und im geschmolzenen Stücken von stängli—ger Structur unter dem Namen rohes Spiessglas in den Handel ge-bracht; dieses findet seine Anwendung zur Darstellung des reinenAntimons und verschiedener Antimonpräparate für medizinischeZwecke. Der österreichische Staat erzeugt davon jährlich gegen4000 Ctr.

4. Berthierit. (V. 2.)

Mikromorph. Derb, Structur dünnstänglig . . . fasrig, auchfeinkörnig.

Metallglanz. Dunkel stahlgrau. Strich schwarz.

Milde. //. = 2,0 . . . 3,0 G. = 4,0 . . . 4,3. Leicht schmelz-bar, entwickelt auf Kohle einen weissen Rauch und hinterlässteine magnetische Schlacke.

(t . Fe Sb, auch Fe3 SbA und Fe3 Sb 2 53,4 . . . 58,(i Antimon,9,7 . . . lli,8 Eisen 28,7 . . . 29,8 Schwefel. Einige Varietätenenthalten auch etwas Mangan.

Findet sich zu Bräunsdorf in Sachsen, zu Arany Idka in Ungarn ,in grösserer Menge an einigen Orten in Frankreich , wo er zur Dar-stellung des Antimons verwendet wird.

5. Bleiglnnz. (VI. \ .)

Tessularisch. //. (). als einfache Gestalten, als CombinationenFig. 72 ... 79 und als Combinationsträger; an diesen unterge-ordnet D. 0\. Ü\. D\. ßi. H,' ä . U V. Fig. 258 ist eine der gewöhn-