Band 
Zweiter Band.
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oder von der Oefnung des Sehrohres hinweg beweget wer«den, und wenn das falsche Bild dunkel und verstört zurr»scheinen anfangt, muß man das Auge lehr langsam nä-hern, oder entfernen, die gehörige Klarheit zu finden.

Siebentens, muß das Auge etwas von der Richtungder Ape dev Tubus abgewendet werden, denn sonst würdedas falsche Nebenbild auf das wahre Haupcbild auf derNetzhaut fallen, und allerdings unsichtbar bleiben.

Hat der Beobachter diese Bedingungen erfüllet, sokann er versichert seyn, daß er nach dem ersten Falle denVenuötrabanken mit einem gregorischen Teleskope, odereinem diopcrischen Tubus, dessen erstes Okularglas einMeniskus und nach der daselbst angezeigten Art vorgerich.tet ist, sehr deutlich und bestimmt erblicken werde. Zwei-tens wird dieß falsche Bild, das nach dem dritten Falleschwer zu erhalten ist, nach dem fünften Falle noch schwe.rer zu erhalten seyn. Die Ursache davon ist diese: weildie Sehrohre selten so verfertiget find, daß das im 4tcnund ;cen Falle erforderte Verhältniß der zusammengesch.ten Brennweite der gebrochenen Stralen mit dem Ver-hältnisse der zurückgeworfenen Stralen Statt fände. DerZufall kann indeß dieses Verhältnis vorzüglich bey achro»matsschen Sehröhren, wo eine doppelte Okularlinfe vor.Handen ist, oft hervorbringen. Wollte man mit Fleißdieß im zren und zten Falle erforderte Verhältnis anord.nen, so verstehet es sich von selbst, daß es eben nicht schwerstyn werde, dieß falsche Bild zu sehen. Die Verbin»düng der Linsen des aien und gten Falles ist noch seltner,mit der man ein bestimmtes deutliches Bild erhielte; denngewöhnlich siehet man in diesen Fällen wegen der nnge»nauen Zusammensetzung der Linsen das falsche Bild ver.stört, dunkel und unbestimmt.