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Zweiter Band.
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Mein gregorisches Sehrohr zu 2 Fuß, mir dem ichnach §. 7. den VcnuSlrabantcn entdeckte, war mit einemMeniskus versehen; nun zeigt er schon seit Jahren denVenustrabanten nicht mehr, aus der Ursache, weil durcheinen starken Fall die Stellung der Linsen verändert wor-den. Der kleine Tubus, welcher die Linsen trägt, warbcynah zerbrochen, und meiste wieder hergestellet werden.Ein andres gregorisches Teleskop zu 2 Fuß von einem hie-sigen Künstler Herrn Schulz verfertiget, und mit einemMeniskus versehen, war damal als ich dieß schrieb in denHänden des Herrn Eberl; ich hatte dießTeleskop schierdren Jahre auf meiner Sternwarte, und sah, besonders1764. den Venustrabanren mir demselben sehr oft, undließ ihn Gäste» auch häustg sehen. Das Verhältniß derBrennweiten der gebrochenen und der zurückgeworfenenStralen, war »ach dem 1. Falle ziemlich genau, und derBrennpunkt fiel nah an die Ocfnung desselben, wohin dasAuge gestcllet wurde; mithin must« die Erscheinung auchleicht und deutlich wahrgenommen werden können.

Auö diesen meinen Wahrnehmungen, Versuchen undBeweisen, die ich schon 1757. angestellet hatte, war ichnun vollkommen überzeugt, daß der in jenen Sehrohrendargestellte Venustrabant eine bloße optische Erscheinungsey, welche von der Reflexion des Augensterns auf dieOkularlinse, und von der Restcn'on dessen Hohlseite aufdie Netzhaut seinen Ursprung habe. Als ich daher sah,daß meine Wahrnehmungen mit denen des Herrn Easfliiiim r. §- angeführten, und mit den im z H. angeführtenWahrnehmungen des Herrn Schort ungcmein viel Ach»,lichkeit hakten, und übereinkamen: so geschah es, daß alsich 1760. meine vorläufige Abhandlung über den VennS«durchganq durch die Sonncnfchcibc >761. drn 5. JuniuSschrieb: die bereits oben H. l. wiederholte Errinnerungan die Astronomen beifügte; Die Herrn Beobachter die.

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