Band 
Zweiter Band.
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nicht wieder erblicken konnten ? sehr leicht beantwortet ha-be: bleiben noch einige Schwierigkeiten, die von denWahrnehmungen des Herrn Montaigne hergeholet sind,zu erörtern übrig. Herr Montaigne sah, nach An-führung im 4. 8 den Venustrabanten einmal auch ohnedie Venus: da nämlich die Venus nicht im Sehfeldestand, und zwar weit Heller, wie mir das Schreiben desHerrn Baudoum saget, als wenn die Venus vorhan-den war. Ware nun dieser Venustrabant ein falschesBild, das aus oben erklärter Refraktion und Reflexiondes HauptbildeS entstanden wäre, so hätte, könnte manschließen, dieß falsche Bild, ohne das wahre Bild der Ve-nus nicht wahrgenommen werden können. Mithin seyder von Herrn Montaigne gesehene Trabant, keinfalsches Bild, keine optische Erscheinung, sondern ein wirk-lich vorhandener VenuSrrabant gewesen. Um auch die-sen dem Anschein nach schwierigen Punkt vollständig zubeantworten: so bemerke ich dieses: Wiewohl vielleichtmanche sagen könnten, daß, wenn der Tubus bewegetworden, ein Fixstern in das Sehfeld eingetreten, denHerr Montaigne für. einen Venuötrabanten gehalten,oder daß etwa das ficht, welches bey der BeobachtungzurSeite gestellet war, auf das Auge des Beobachters ge-schienen, und vom Augenstern auf die Okularlinse zurück,geworfen worden wäre: (wie dießnach dem 8- §- imzwei-tcn Versuche Fiq. 4. geschiehet) und von da auf die Netz-haut zurückgeworfen, auf derselben ein Bild entworfen,welches Herr Montaigne aus vorgefaßter Einbildungfür einen VenuStrabanten gehalten habe: so ineste ich je-doch der Erzählung vollen Glauben bey, und ich wünsch,te bloß dieses, daß eine weitläufigere Darstellung der Um-stände beygefüget worden wäre: Ob nämlich dieser ohnedas Nmusbiid gesehene Trabant einen eben so großen oderkleinern Durchmesser gehabt habe, als wenn er mit demVenusbild erschienen; ob die DenuSphase im Trabanten

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