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schwebten, und hierin dem Nachtnordlichte ganz ähnlichwaren. Nun war mir zwar die Ursache dieses Phäno-mens aus Beobachtungen langst bekannt; um aber dochdie Meinung meiner rohen Schiffer darüber zu hören, sofragte ich den ersten derselben, verschon fiebenzehnmalnachFinnmarchen, und achtmal nach Wardhus von Dront-heim ausgesegelt war, und schon einen ganzen Wintereinst zu Wardhus zugebracht hatte: was wohl diese Er-scheinung am Himmel, und das Spiel dieser weißlichenMaterie wäre? Er antwortete mir sogleich, das istSchnee, das ist Schnee, und sehte lächelnd hinzu; ob ichdas nicht gewust hätte, und ob mir dieß etwas neues wä-re? ich sagte ihm, daß ich zwar wüste was dieß wäre:aber ich verlange von ihm zu hören, woher er wüste, daßdieß Schnee sey? worauf er mir antwortete: ich würdesehr bald die Erfahrung von der Wahrheit der Aussagemachen; und wenn wir nicht eilen (wir waren etwas fernevon meiner Wohnung) so werden wir mit häufigemSchnee bedecketwerden. Ich sahe dieß selbst vor, undwurde gewahr, daß die Materie schon aus der Hähern indie niedere Luftschichte niedersinke und dichter werde. Ichließ also meine Instrumente zusammenlegen, und giengmit meinen Leuten nach der Wohnung zu; aber auf Hai-bem Wege wurden wir von einer Menge «Schnee überra-schet, von dem wir bedecket endlich nach der Wohnungkamen. Dieses Phänomen ist den Bewohnern von Finn-Märchen so bckannr, daß sie sich wundern, wie jemanddieß nicht wissen könnte. Wir wollen nun die Beweise,oder besser, die Beobachtungen nachsehen, welche es dar-thun, daß die Materie dieser meisten Streifen, mit derMaterie des Nachtnordlichteö ganz einerley ist.
22) Wenn diese Streifen den Tag über bis zur Däm-merung unbeweglich in der Luft schweben, und der Him-mel frey von untern Wolken ist: so beobachte ich und an-
dere