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vorlcuchtete; endlich trat die wahre Sonne in die Neben,sonne, und gierig unter. Num. 247;. führet Muscl-en.brvk noch dieses an: An der aufgehenden und untergehen»den Sonne hanget zuweilen ein Lichcstreif (Fig. 10. 9.)senkrecht auf die Sonne, von einerley Breite mit ihr,und r o bis il Grade lang; seine Farbe ist gelblicht, alswäre er ein Schweif vom Regenbogen; wenn sich einigekleine dünne Wölkchen am Himmel befanden, die mir demHorison gleichlaufend waren; so schienen sie schwarzeStreifen zu seyn, deren äußere Gränzen abgerissen wä.re»; sie hinderten jedoch nicht, daß die Sonne ganz klardurchschien. Cassini hat dieß Phänomen 1672. und1692. nach Untergang der Sonne wahrgenommen,(l o. Fig.) Diese Erscheinung ist mit dem Nordlicht ganznahe verwandt. Eben das sah de la Hire 1702. den11. Mai, und Ellis in Hudsons Bay; auch Fevikle hatdas nämliche Phänomen in Amerika wahrgenommen.Man sehe Muschenbrök Num. 2476. Die Jahrbücherhaben auch gewisser Kreist gedacht, welche durch dieSon--ne giengen. (Fig. 12.) Im Jahre 1677. den «7. Maiwar der Mond mit einem dergleichen weißen Kreuze um.geben, (Fig. n.) dessen zwey Arme dem Horison parallel,die andern beiden nach der Hohe gerichtet waren. DieLänge eines jeden solchen ArmeS betrug 12 Grade, undendigte sich in einen verlohrcnen Schein. (Fig. 14.) Soviel aus Muschenbrök von den Nebensonnen. Von denNebenmonden merke ich aus eben diesem Naturforschernachstehendes an.
6o) Num. 2474. spricht er so: Auch um den Monderscheinen Nebenmonde, (Fig. 7.) mit ähnlichen Schwej.fen und Farbenbogcn, deren ich bey den Nebensonnen ge«dacht. Die BürgermeisterDomiriuS und FanniuS habenderen drey wahrgenommen, und Nachtsonncn gencnnet.Eutrop, und Cassian erzählen, daß 254 Jahre vor Christi
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