der westlichen Wand sind Erzeugnisse einheimischer ländlicherHandwerker, Schränke und Buffet, in welchen alte Töpferei-produkte aus dem Emmenthal, dem Simmenthal und dem be-nachbarten Ileimberg Aufstellung gefunden. Oben hangenWappentafeln bürgerlicher Geschlechter der verschiedenenZünfte.
An der nördlichen Längswand hangen als wertvollsteStücke der Sammlung alte Gobelins. Wir bemerken zwei alteAltartücher, sogenannte „Antependien “ vom Altar des heiligenMauritius, dem Schutzpatron der Stadtkirche, lierrülirend. Dasältere, in romanischem Stil, aus der Mitte des 14. Jahrhundertsstammend, zeigt uns in der Mitte den heiligem Mauritius vonden Symbolen der vier Evangelisten umgeben. Die übrigemFelder enthalten Symbole, elie Leidensgeschichte und die Auf-erstehung Christi darstellend. Das zweite Antepeudium, mitden Wappen von Krauelithal und Felschen versedien, stammtaus deme 15. Jahrhundert und wurele der Stadtkirche vonAuna von Krauelithal, geborne von Felschen, der Kirche ge-schenkt. Es enthält in der Mitte Maria mit dem Jesuskind,links Antonius, Johannes den Täufer und Johannes den Evange-listen, rechts den heiligen Mauritius, Magdalena und Katharina.Daneben erblicken wir drei Zelttücher, von den Thuuern inder Schlacht bei Grandson gegen Karl den Kühnen erbeutbt.Sie weisen das Wappen Karls des Kühnen, den schwarzenLöwen von Flandern, den roten Löwen von Limburg , dengoldenen Löwen von Brabant und die schrägen Balken vonBurgund auf. Längs der Wand stehen Truhen oder Tröge,die früher benutzt wurden, die Schätze des Hauses, das Linnenund in besonderer Abteilung Silbergerätschaften und Geld auf-zuuehmen. Einige davon sind, sowohl was Zeichnung als auchAusführung anbetrifft, wahre Meisterwerke des Kunsthandwerks.Auf den Truhen stehen alte Gerätschaften der Sennen, die inihren bescheidenen Sommerwohnungen einen gewissen Luxus